Nils Nierkerken, Marco Grujec, Phillip Weidig, Waldemar Kunz und Niklas Holst (v.l.) bei der Kleiderprobe mit den „Mini-Feuerwehrleuten“.

Im Gruppenraum der FF Hausbruch treffen sich
regelmäßig 15 Kinder im Alter zwischen sechs und zehn Jahren

Wolfgang Wittenburg, Süderelbe. Bei den Freiwilligen Feuerwehren in Süderelbe wird weit voraus gedacht. Um weiterhin junge Menschen für eine Mitarbeit zu gewinnen – und so den Bestand der Wehren langfristig zu sichern – wurde in Hausbruch Hamburgs 13. „Mini-Feuerwehr“ für Kinder zwischen sechs und zehn Jahren gegründet. Die erste in Süderelbe.
Im Bereich Süderelbe sind sechs Freiwillige Feuerwehren im Einsatz: Hausbruch (30 Aktive), Harburg (35), Moorburg (32), Neugraben (39), Fischbek (32) und Eißendorf (33). Überall gibt es eine Jugendfeuerwehr, nur nicht in Hausbruch. Deshalb wurde die „Mini-Feuerwehr“ unter Leitung von Nils Nierkerken und seinem Stellvertreter Niklas Holst im zentral gelegenen Hausbruch angesiedelt.
Allein durch Mundpropaganda war die „Mini-Feuerwehr“ Hausbruch schnell voll besetzt. Jetzt treffen sich 15 Jungen und Mädchen an jedem zweiten Samstag im Monat im Gruppenraum der Feuerwehr im Rehrstieg 1. „Allgemeine Sicherheitserziehung ist ein wichtiges Thema“, erklärt Philipp-Alexander Brand, zuständiger Bereichsführer für die Wehren in Süderelbe. „Die Kinder lernen, einen Notruf richtig abzusetzen. Zudem werden sie an die Erste Hilfe herangeführt und es soll ihnen die Angst vor schwierigen Situationen genommen werden.“ Gemeinsame Aktionen sollen das Miteinander stärken.
Neben Leiter Nierkerken und Stellvertreter Holst gehören der stellvertretende Wehrführer Phillip Weidig und die Feuerwehrmänner Waldemar Kunz und Marco Grujec zu den festen Betreuern der Kinder. Nach maximal vier Jahren bei der „Mini-Feuerwehr“ ist ein Wechsel in eine der Jugendfeuerwehren möglich.

<< Kontakt Mini-Feuerwehr
Hausbruch per E-Mail an:
nils.niekerken@feuerwehr.hamburg.de

Feuerwehr in Zahlen
2021 wurden laut Jahresbericht 282.516 Einsätze durch die (Berufs-)Feuerwehr Hamburg im Rettungsdienst, Brandschutz und der technischen Gefahrenabwehr geleistet. Die 86 Freiwillige Feuerwehren kamen mit ihren 2.660 aktiven Mitgliedern auf 8.968 Einsätze.
Der Anteil der Feuerwehrfrauen stieg im vergangenen Jahr auf 281. In den 65 Hamburger Jugendfeuerwehren engagieren sich 989 Jungen und Mädchen. Hinzu kommen weitere 146 Kinder in 13 Mini-Feuerwehren.
Gute Nachricht für Süderelbe: Gerade ist der Bauantrag zur Erweiterung der Feuerwache Fischbek genehmigt worden – schon in diesem Jahr soll Baubeginn sein.
<< www.feuerwehr-hamburg.de

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