Manfred Ertel: Akte B

Der Fall Barschel erschütterte Ende der 1980er Jahre die Republik. Es ging um Waffenhandel, Bespitzelung und Diffamierung politischer Gegner, um Bestechungsgelder in Millionenhöhe. Und dann wurde Uwe Barschel tot in einer Hotelbadewanne in Genf gefunden…

Manfred Ertel war fast 40 Jahre lang politischer Korrespondent und investigativer Autor beim SPIEGEL.  Er war maßgeblich an den Enthüllungen des Barschel-Skandals beteiligt. Jetzt schreibt der Bücher, zum Beispiel den Hamburg-Krimi »FoulSpieler« über Wettmanipulationen im Fußball. Der HSV-Fan, der auch schon einmal als Aufsichtsrat beim Verein mit der Raute agierte, verarbeitet zum zweiten Mal eigene Erfahrungen mit den Skandalen aus Politik und Wirtschaft in einem Thriller. In diesem geht es um Aktualität des Falles Barschel:  Die Mischung aus Fakten und Fiktion verdeutlicht, warum die Gerüchte, die sich um den Tod Uwe Barschels ranken, bis heute nicht verstummt sind. Der Arm der Stasi und der alten Seilschaften lukrativer West-Ost-Geschäfts-Netzwerke reicht bis in die Gegenwart.

Manfred Ertel stellt sein Buch in einem Mix aus Lesung,Vortrag und Gespräch vor. Und selbstverständlich wird auch die Bedeutung der Presse, insbesondere des investigativen Journalismus im demokratischen Staate ein Thema dieses Abends sein. – Nein, „Akte B.“ ist noch nicht geschlossen.

Donnerstag, 2. Februar, 20 Uhr, im Bey’s (Ottenser Hauptstraße 64) – Anmeldungen und weitere Info: www.schwarzenaechte.de

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