Erlebnisköchin Katharina von Paleske (r.) und Christina Göhrl, erste Vorsitzende des Fördervereins Pik As, haben Erfahrung im Zubereiten von Speisen für wohnungslose Menschen. Foto: Tatiana Kosukhina

René Dan, Neustadt

Manche werden vielleicht etwas frieren, und doch wird eine freudige Atmosphäre den Ort kennzeichnen: Erlebnisköchin Katharina von Paleske organisiert am Sonntagnachmittag, 18. Dezember, federführend ein Weihnachtsessen im Hof des Pik As, der Übernachtungsstätte für obdachlose Männer. An bis zu 300 wohnungslose Menschen verteilen Katharina von Paleske und ihre Unterstützer dann Leckereien.

Bereits zum dritten Mal organisiert die gelernte Köchin gemeinsam mit dem Förderverein Pik As ein Weihnachtsessen für wohnungslose Menschen – „aus Dankbarkeit“, wie sie sagt. Anfang 2000 hatte sich die Selfmadefrau mit Catering selbstständig gemacht, dann kam Corona, vereitelte ihre Pläne „und ich fiel in ein tiefes Loch“. Doch später „sah ich, dass es mir vergleichsweise gut geht“ und sie anderen, denen es schlechter geht, helfen kann. Und so organisierte die Eventköchin – „jedes Catering sollte zum Erlebnis werden“ – federführend ihr erstes Weihnachtsessen in der Übernachtungsstätte an der Neustädter Straße 31a: „Die Menschen empfinden eine tiefe Dankbarkeit.“

Jeden Mittwoch verteilt sie 100 Mahlzeiten im Pik As

Mit ihrem eigenen Transporter bringt Katharina von Paleske Lebensmittel in das Pik As. Foto: Tatiana Kosukhina

Ein Teil der Lebensmittel und Getränke wird von Supermärkten und dem Großhandel zur Verfügung gestellt, der andere Teil wird durch Spenden an den Förderverein Pik As finanziert. Diesen Sonntag reichen Katharina von Paleske und ihre Helfer Currywurst aus Rind und Schwein, aber auch eine vegetarische Variante, zusammen mit Krautsalat und Brot – nachdem diese jeweils entsprechend von den Freiwilligen zugeschnitten wurden. Ebenfalls verteilt werden, zu Weihnachtsmusik, Kinderpunsch mitsamt Thermobecher als Geschenk sowie Süßigkeiten.

Im Schnippeln für Obdachlose hat Katharina von Paleske Erfahrung. Jeden Mittwoch reicht sie 100 Mahlzeiten im Pik As. „Bisher habe ich so circa 7.500 warme Mahlzeiten an bedürftige Hamburger verteilen können.“ Doch hierfür ist der Förderverein des Pik As, der die nicht gespendeten Lebensmittel bezahlt – und jeden Dienstag ebenfalls 100 Mahlzeiten verteilt – auf Spenden angewiesen. Katharina von Paleske: „Wir freuen uns über Unterstützung.“

 

Spenden für Mahlzeiten

Wer für die Verteilung warmer Mahlzeiten spenden möchte, bekommt unter diesen E-Mail-Adressen nähere Informationen:
info@foerderverein-pik-as.de
und
erlebnis-koechin@gmx.de

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