Eimsbütteler Jung: Jörn Großkopf ist seit Saisonbeginn Trainer beim Landesligisten FC Alsterbrüder. Foto: Alsterbrüder

Fußballoberliga-Aufstieg für den FC Alsterbrüder mit seinem neuen Coach in Reichweite

Von Mateo Schneider. Die Geschichte könnte im ZDF in der Rubrik „Herzkino“ laufen: Ein „Eimsbütteler Jung“, aufgewachsen im Grindelhof, in der Kielortallee zur Schule gegangen, fußballerisch beim HEBC groß geworden, nach seiner Profizeit beim FC St. Pauli noch aktiv beim ETV und Niendorfer TSV. Mehr Eimsbüttel geht fast nicht.

Doch Jörn Großkopf hat noch einen draufgesetzt, als er zu Saisonbeginn die Trainertätigkeit beim Landesliga-Aufsteiger FC Alsterbrüder übernommen hat. Nach dem Niendorfer TSV und dem HEBC „erst“ die dritte in Eimsbüttel. Am Walter-Wächter-Platz hatte man sich nach einem neuen Coach umschauen müssen, weil Aufstiegstrainer Gunnar Hitscher aus beruflichen Gründen aufgehört hatte.

Er hat den nur auf wenigen Positionen ergänzten Kader mit durchschlagendem Erfolg weiterentwickelt. „Ich darf eine intakte und spannende Mannschaft, die bei allem Ehrgeiz den Spaß am Fußball nicht vergisst, übernehmen“, hatte Jörn Großkopf zu seinem Einstand auf der Internetpräsenz des FC Alsterbrüder verlauten lassen.

Großkopf war mit der Referenz eines Oberliga-Aufstiegs von seiner vorherigen Station FC Türkiye gekommen. In Wilhelmsburg war sein Vertrag nach dreieinhalbjähriger Tätigkeit nicht mehr verlängert worden. Die noch wichtigere Referenz war vielleicht ohnehin, es bei den notorisch „aufgeregten“ Wilhelmsburgern“ überhaupt solange durchgehalten zu haben. Und dann auch noch erfolgreich durchgehalten zu haben.

Die „Unaufgeregtheit“ um den Walter-Wächter-Platz herum ist wahrscheinlich einer der wesentlichen Gründe dafür, dass sich der Aufsteiger immer noch in „Schlagdistanz“ zum Tabellenführer BU befindet. Trotz einer zuletzt 1:5-Derby-Klatsche bei Eintracht
Lokstedt, aber noch mit einem Spiel weniger als die Barmbeker. Doch das ist (noch) nicht die Sichtweise Großkopfs. Er freute sich zuletzt darüber, nach dem „Dreier“ gegen den SC Poppenbüttel endlich genügend Punkte gesammelt zu haben, um den Klassenerhalt gesichert zu haben.

>> alsterbrueder.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here