„Bislang hatten die Energiekosten einen Anteil von zehn, zwölf Prozent an den durchschnittlichen Wohnkosten. Wir müssen mit einem deutlichen Anstieg dieses Anteils rechnen. Umso wichtiger ist, dass genug Beratungsangebote für Hamburgs Mietern bestehen“, sagt Mietervereinschef Rolf Bosse. Foto: Mieterverein

Gemeinsame Aktion von Mieterverein und Verbraucherzentrale

Sabine Langner, Hamburg

Strom, Gas, Fernwärme: Energie ist so teuer wie nie. Grund genug, einen genauen Blick auf die Rechnungen der Energieversorger zu werfen. Genau das machen jetzt die Rechtsberater des Mietervereins zu Hamburg – kostenlos.

Im Rahmen einer Zusammenarbeit mit der Verbraucherzentrale Hamburg nehmen die Experten Energiekosten- und auch Nebenkostenabrechnungen für Strom, Gas und Fernwärme genauer unter die Lupe. Sollten sie dabei auf Ungereimtheiten, einen überdurchschnittlichen Verbrauch oder überhöhte Rechnungen stoßen, beraten sie, was die Kunden tun können.

Vorgelegt werden können im Jahr 2022 ausgestellte Abrechnungen für Strom, Gas und Fernwärme. Sowohl Verbraucher, die selbst einen Vertrag mit einem Energieversorger geschlossen haben, als auch Personen, die zur Miete wohnen und von ihrem Vermieter eine Abrechnung über die Energiekosten erhalten, können sich beraten lassen.

So kann ein Termin für die 20-minütige Kurzberatung gebucht werden: online unter www.vzhh.de/termine oder telefonisch unter Tel. 248 32-100 (mo bis do 9 – 18 Uhr, fr 9 – 16 Uhr). Die persönlichen Beratungen finden montags, mittwochs sowie donnerstags und vorerst bis zum Ende des Jahres in der Verbraucherzentrale Hamburg, Kirchenallee 22, in der Nähe des Hauptbahnhofs, statt.

Die Beratungsaktion wird komplett von der Umweltbehörde finanziert.

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