Insbesondere an Wochenenden wird der Bornpark von vielen Spaziergängern genutzt. Foto: cvs/Archiv

Vergessenes Jubiläum des 10,5 Hektar großen Parks neben der Osdorfer Feldmark

Ch. v. Savigny, Osdorfer Born

Als zu Beginn der 1980er-Jahre die landschaftsbaulichen Arbeiten losgingen, befand sich an der Stelle des heutigen Bornparks noch ein weitläufiges Moorgebiet. Durch den Bau eines Wehrs wurde das Moor nach und nach geflutet und es entstand ein Rückhaltebecken – der heutige Helmuth-Schack-See. Rund eine Million D-Mark investierte die Stadt Hamburg damals in den Bau der neuen Parkanlage, die den Bornern – 15 Jahre nach dem Einzug der ersten Mieter – erstmals eine Art Erholungsgebiet direkt vor der eigenen Haustür bieten sollte. Sogar der damalige Bezirksamtsleiter Gerd Neven (SPD) ließ es sich seinerzeit nicht nehmen, eigenhändig einen Baum zu pflanzen.

Nun wird der Bornpark bereits 40 Jahre alt. Das Besondere an der rund 10,5 Hektar großen Anlage ist, dass sie praktisch nahtlos in die Osdorfer Feldmark übergeht – von hier aus lassen sich also auch sehr gut Ausflüge ins Hamburger Umland starten.

„Opa“ Schack setzte sich für Kinder und Jugendliche ein

Nachdem vor rund drei Jahren der Spielplatz neu gebaut und eine kleine Sportanlage („Calisthenics“) für Erwachsene eingerichtet worden war, hat der Bornpark wieder zunehmend an Attraktivität gewonnen. Darüber hinaus gibt es eine Hundeauslaufzone, einen Rodelberg und eine BMX-Bahn. Am Helmuth-Schack-See können sich Kinder und Jugendliche Kanus ausleihen und das Paddeln lernen. Benannt ist der See nach einem seinerzeit beliebten Mitarbeiter der Gartenbauabteilung Altona. „Opa“ Schack setzte sich in seiner Freizeit für Kinder und Jugendliche ein. So war es beispielsweise sein Verdienst, dass junge Menschen auf dem Wasser des Rückhaltebeckens in Optimisten-Jollen das Segeln lernen konnten.

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