„Die Gäste“ spielen Bluesrock und treten um 20.30 Uhr in der „Stumpfen Ecke“, Rieckhoffstraße 14, auf. Foto: pr

12. SuedKultur Music-Night am 22. Oktober: 14 Locations, über 30 Live-Acts – und das alles für einmal 7,50 Euro Eintritt

Siegmund Borstel, Harburg

Live-Musikklubs haben nun im dritten Jahr in Folge mit existenziellen Krisen zu kämpfen: Pandemie, Zurückhaltung beim Publikum, jetzt die explodierenden Energiekosten. Und doch: Harburgs Clubszene lebt. Den Beweis gibt‘s am Samstag, 22. Oktober, bei der mittlerweile 12. SuedKultur Music-Night.

Von IndiePop und Psychorock über Blues, Swing und Jazz bis Folklore

Wer möchte kann bis in die Nacht in 14 verschiedenen Clubs 30 Auftritte erleben – muss aber nur einmal 7,50 Euro Eintritt zahlen.

Ein Blick ins Programm zeigt: Ob IndiePop aus Dresden in Marias Ballroom, Psychorock im Millimeter-Klub, Blues in der Fischhalle Harburg, türkischer Rock im Kulturpalast Rieckhoffstraße oder Swing, Jazz, Filmmusik und Folklore, ob Spelunke oder Saal: bei der SuedKultur Music-Night sind viele Genres vertreten. Alle Gigs schafft niemand, aber doch ist für jeden etwas dabei.

Besucher der SuedKultur Music-Night sollten sich gut überlegen, an welcher Location sie starten. Denn die Eintrittsgelder wandern nicht in eine gemeinsame Kasse. Die behält jeder Club und bestreitet davon die Gagen, Gema, Künstlersozialkasse. Dies anders zu organisieren wäre möglich, aber sehr aufwändig. „Das lohnt sich nicht für einmal im Jahr“, sagt Heimo Rademaker, SuedKultur-Sprecher und Betreiber des Rockclubs Marias Ballroom. Ermöglicht wird das Low-Budget-Festival durch die langjährige finanzielle Unterstützung des Eisenbahnbauvereins Harburg.

Einen Vorverkauf gibt es nicht. Stattdessen holt man sich im Club seines Vertrauens am Abend selbst sein Ticket als Armband und los geht´s.

Eine Übersicht darüber, wer wann wo auftritt, gibt‘s auf
>> www.sued-kultur.de

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