Stahlskelett unter Denkmalschutz: die 1891 eröffnete Rotunde der Schiller-Oper. Foto: Archiv/ms

Initiative fordert, die Schiller-Oper besser zu schützen

Horst Baumann, St. Pauli

Die Schiller-Oper-Initiative schlägt Alarm. „Durch die zunehmend feuchte und kalte Witterung leidet die stählerne unter Denkmalschutz stehende Rotunde immer stärker unter Korrosion“, heißt es in einer Erklärung. Heißt: Der Rost droht das Denkmal zu zerstören. Die Schiller-Oper-Initiative fordert den Senat zum Korrosionsschutz auf, und dazu „endlich durchgreifende Maßnahmen zur Sicherung einzuleiten“.

Die 1891 eröffnete Stahlskelett-Rotunde steht wie mehrfach berichtet seit 2012 unter Denkmalschutz. Es ist der letzte erhaltene Zirkusbau dieser Art in Deutschland. Daher fordert die Initiatve, dass der Bau erhalten und sichtbar bleiben müsse.

Der drohende weitere Verfall der Rotunde nütze nur der Eigentümerin, der Schilleroper Objekt GmbH. Sie wolle das Denkmal abreißen, um einen für sie lukrativen Neubau erstellen zu können. „Es duldet keinen weiteren Aufschub, der jede Sicherungsmaßnahme später weitaus teurer gestalten wird und der auf Abriss pokernden Eigentümerin in die Karten spielt.“

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