In verschiedenen Klassen gehen beim 5. E-Cannonball insgesamt 72 Teams in Heimfeld an den Start . Foto: PR

Siegmund Borstel, Hamburg-Süd. Cannonball-Rennen? In den 1970er-Jahren waren das illegale Autorennen quer durch die USA von New York nach Los Angeles. Beim „5. E-Cannonball“ handelt es sich, wie Veranstalter Ove Kröger (E-Cannonball UG) betont, um eine „legale touristische Ausfahrt für rein batterie-elektrisch angetriebene Autos und Motorräder.“ Am Samstagmorgen werden vom Heimfelder Hotel Lindtner aus 72 Teams zu einer rund 500 Kilometer langen Rallye quer durch Schleswig-Holstein und zurück zum Harburger Ausgangspunkt starten.
Das Besondere am E-Cannonball: Es geht nicht um Geschwindigkeit, sondern darum, wer sein E-Auto oder Motorrad am besten kennt und die raffinierteste Fahr- und Ladestrategie hat und die Route möglichst effizient meistert. Auf der Strecke müssen acht Checkpoints passiert werden, bei drei Checkpoints warten noch ganz besondere Herausforderungen auf die Teilnehmer: und zwar im Örtchen Welt östlich von Sankt Peter Ording, an der Raststätte Aalbek an der A7 bei Neumünster sowie in Kalifornien an der Küste östlich von Kiel.
Während die allgemeine Route vorgegeben ist, bleibt es den Teilnehmern freigestellt, wann, wo und wie viel sie aufladen. Wichtig ist nur, so wenig wie möglich Energie zu verbrauchen oder Strafpunkte zu kassieren. Das tritt ein, wenn zum Beispiel Ladestände nicht eingehalten oder Checkpoints nicht passiert werden.

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Bei dieser Rallye fahren neben dem VW Golf oder KIA das gesamte Spektrum an handelsüblichen Marken und sogar Eigenbauten wie ein umgebauter Käfer mit. Zuerst starten ab 6.30 Uhr im Minutentakt die „Heros“: Jene Fahrzeuge, die in Eigenregie auf Elektro umgebaut worden sind. Ihnen folgen die E-Motorräder und schließlich die regulären Elektroautos. Diese starten je nach Akkugröße in drei Gruppen.
Die ersten Teams werden am Samstag gegen 16.00 Uhr wieder zurück in Heimfeld am Hotel Lindtner erwartet. Wer möchte, kann die Zieleinfahrt der Rallye-Teilnehmer gerne live und vor Ort erleben.
Alle, die nicht dabei sein können, haben die Möglichkeit, die Rallye über den hauseigenen Livestream auf dem YouTube Kanal vom E-Cannonball über zwölf Stunden zu verfolgen.

<< www.youtube.com/c/ecannonball
<< www.e-cannonball.de

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