Der große Moment: Die feierliche Schlüsselübergabe. Foto: jbd

Kultursenator Carsten Brosda (SPD): „So wünscht man
sich ein modernes Stadtteilkulturzentrum“

Jasmin Bannan, Eidelstedt

Kultur, Bildung und Begegnung – im Herzen Eidelstedts hat das „steeedt“ seine Türen geöffnet. Am Freitag, 2. September, haben Stadtentwicklungsenatorin Dorothee Stapelfeldt, Kultursenator Carsten Brosda, Kay Gätgens (Bezirksamtsleiter Eimsbüttel) und Martin Görge (Geschäftsführer Sprinkenhof GmbH) zusammen das neue Haus eingeweiht.
Auf rund 3.000 Quadratmetern bietet das Stadtteilkulturzentrum der Bücherhalle, dem Kulturhaus Eidelstedt und der Elternschule neue Räume auf drei Etagen. Im Herzstück des „steeedt“, dem großen Saal, fand die feierliche Eröffnung statt. Holger Börgartz (Geschäftsführer des Kulturhauses Eidelstedt) und Katharina Kobilarov-Knezevic (Leiterin der Bücherhalle) führten durch das Programm.

11,2
Millionen Euro
kostet das neue
Eidelstedter
Stadtteilkulturzentrum insgesamt

Carsten Brosda sagte: „Mitten im Zentrum Eidelstedts schlägt seit heute ein neues soziales und kulturelles Herz. Das steeedt ist genau so, wie man sich ein modernes Stadtteilkulturzentrum wünscht. Es vereint unterschiedliche Nutzungen, bringt die Initiativen vor Ort zusammen, lässt Neues entstehen und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein mitzumachen.“

Der neue große Saal war bis auf den letzten Platz besetzt. Foto: jbd

Auch Bauherr Martin Görge von der Sprinkenhof war glücklich: „Das neue Haus biete den Bürgern nicht nur rund ein Drittel mehr Nutzfläche für diverse kulturelle Veranstaltungen und Projekte, sondern trägt mit seiner modernen, energetisch optimierten Bauweise zur Erreichung der Klimaziele Hamburgs bei.“ Bezirksamtsleiter Gätgens dankte den „Eidelstedterinnen und Eidelstedtern und besonders den Marktleuten für die Geduld während der Bauphase“.

 

Neubau in Zahlen

Die Sanierung und Erweiterung war ein zentrales Projekt im Fördergebiet Eidelstedt-Mitte des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) und wurde als „Nationales Projekt des Städtebaus“ vom Bund mit rund 1,9 Millionen Euro gefördert. Weiteres Geld gaben die Bürgerschaft, die Bezirksversammlung Eimsbüttel, der investive Quartiersfonds der Behörde für Wissenschaft, Forschung, Gleichstellung und Bezirke sowie die Kulturbehörde. Die Sprinkenhof GmbH baute das Haus im Auftrag des Bezirksamts. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 11,2 Millionen Euro.

Der künftige Betreiber des Cafés im „steeedt“, Asir Özek, begrüßt die Gäste mit einer musikalischen Darbietung. Foto: jbd
Fassade: Das „steeedt“ am Eidelstedter Marktplatz. Foto: jbd

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