Im Schlepptau: Die 400 Meter lange „Tihama“. Foto: miramedia

Siegmund Borstel, Hamburg
Es ist kein ungefährlicher Job. Wetter, Tide und Schiffsaufkommen müssen berücksichtigt werden: Die Hamburger Hafen-Schlepper werden immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Für das NDR Magazin „Die Nordreportage“ begleitete ein Kamerateam die Crew während ihrer Einsätze.
Bis zu 400 Meter lang sind die Riesen unter den Containerschiffen. Ohne die Hilfe der kleinen, PS-starken Schlepper sind sie im Hafengebiet manövrierunfähig. Gleich drei Schlepper halten die Containerriesen mit jeweils 80 Tonnen Zug- und Schubkraft auf Kurs und drücken das Containerschiff zentimetergenau an den Anleger. Dabei werden die Schlepper über Funk von einem Lotsen dirigiert.
Diese Anlegemanöver der Superlative sind nur möglich durch viel Knowhow und gutes Teamwork. Auch kleinere Kähne und Frachtschiffe, so genannte Feeder, fordern die Unterstützung der Schlepper-Crew an, um bei starkem Wind, hohem Schiffsaufkommen oder schwierigen Manövern an den Piers sicher durch den Hafen zu kommen. Die Schlepperbesatzung muss auch eine funktionierende Bordfamilie sein, denn sie arbeitet in einer 14-tägigen Schicht im Hafen.
Unter dem Titel „Die Nordreportage: Escort für Containerriesen – Mit Schlepper-Kraftprotzen im Hafen“ ist die Reportage am Montag, 29. August, ab 18.15 Uhr im NDR Fernsehen zu sehen.

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