Es braucht im Sommer mehr Grün und Schattenspender. Foto: Henning Angerer

Grünen-Fraktion beantragt Hitzeaktionsplan

EIMSBÜTTEL. Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad haben in jüngster Zeit selbst die treuesten Sonnenanbeter unter der Hitze geächzt. Messungen ergaben, dass die Temperaturen im Bezirk Eimsbüttel an den heißen Tagen teilweise um bis zu sieben Grad variierten. In Erwartung weiterer heißer Sommer hat die Eimsbütteler Grünen-Fraktion den Bezirk dazu aufgefordert, einen Hitzeaktionsplan zu erstellen.

Besonders in dicht bebauten und versiegelten Bereichen bilden sich oft sogenannte Wärmeinseln, in denen sich die Hitze sammelt. Eine genaue Prüfung soll nun zeigen, in welchen Eimsbütteler Gebieten es zu einer besonders starken Hitzeentwicklung kommt. Durch gezielte Maßnahmen, wie zum Beispiel Begrünung oder Entsiegelung, könnte an den Hot-Spots gezielt für angenehmere Temperaturen gesorgt werden.

Die Stadt Wien hat bereits einen Hitzeaktionsplan erstellt, in dessen Rahmen in der Stadt unter anderem Neupflanzungen von Bäumen, Fassaden- und Dachbegrünungen, Nutzung von hellerem Asphalt und Installationen von Wasserspielen und Nebeldüsen erfolgt sind. Ein ähnliches Konzept könnte sich die Grünen-Fraktion auch für den Bezirk Eimsbüttel vorstellen. EW

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