Ein Foto der Schnackschrauber von 2020: Addi Tiemann, Jochim Maack, Dietmar Meyer-Spellbrink und Ulrich Terwesten (v. l.). Bei diesem Spendenaufruf vor zwei Jahren kamen schon an die 100 Räder zusammen. Foto: Archiv/cvs

Besonders viele Kinderräder wurden an Schnackschrauber gespendet

Ch. v. Savigny, Hamburg-West

Die Schnackschrauber freuen sich über jedes verwertbare Fahrrad, insbesondere über Kinderräder. Im März erschien ein entsprechender Spendenaufruf im Elbe Wochenblatt. „Wir haben daraufhin an die 150 Räder bekommen, die inzwischen alle im verkehrssicheren Zustand wieder ausgegeben wurden“, sagt Jochim Maack von den Schnackschraubern.

Ein dickes Dankeschön an die Wochenblatt-Leser, die in ihrem Fahrradkeller nachgesehen und die Räder in der Werkstatt der Schrauber vorbeigebracht haben!

Seit über sieben Jahren arbeiten die Schnackschrauber Spendenräder für Geflüchtete und inzwischen auch andere Hilfsbedürftige auf. Mit dem Ziel, diesen Menschen zu mehr Mobilität auf ihren Wegen zur Arbeit, zu Deutschkursen, zur Schule oder einfach nur zur Fortbewegung zu verhelfen. Maack: „Angefangen haben wir mit einer Werkstatt in der damals größten Erstaufnahme, in der Schnackenburgsallee. Inzwischen betreiben wir eine Werkstatt auf dem Geflüchtetenhof der Luthergemeinde.“

Jetzt, wo die 150 Räder der Elbe Wochenblatt-Leser wieder fitgemacht wurden, können die Schrauber neue Räder gut gebrauchen. So wie wir unsere Leser kennen, werden viele wieder in ihrem Fahrradkeller nachschauen.

>> Die Ehrenamtlichen freuen sich weiter über Spenden – insbesondere Kinderräder sind derzeit weiter sehr gefragt. Kontakt: Regerstraße 73, Tel. 01523/ 820 50 11, Abgabezeiten: mi/do 15-18 Uhr.

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