Foto: privat

Am Freitag, den 26. August 2022 liest die Zeit-Journalistin und Autorin Laura Cwiertnia aus ihrem Roman „Auf der Straße heißen wir anders“. Die Romanheldin Karla wächst auf in Bremen-Vegesack und spürt der Familiengeschichte ihres armenischen Vaters nach. Auf einer gemeinsamen Reise in die Heimat des Vaters erfährt sie von vielem, das bisher in ihrer Familie verschwiegen wurde. So trifft sie auch auf die Spuren des Völkermords an den Armeniern. … Laura Cwiertnias Debutroman ist im Februar von den Kulturredaktionen des NDR als Buch des Monats ausgewählt worden.

Am Freitag, den 09. September kommt der Autor Matthias Brandis mit seinem Buch „Meines Großvaters Geige“ zur Septemberlesung. Der Ekel von Heinrich und Hedwig Wohlwill hat nach seiner Pensionierung als leitender Kinderarzt an den Universitätskliniken in Marburg und Freiburg 200 Jahre seiner eigenen Familiengeschichte erforscht. Sein Thema ist das Schicksal der jüdischen Hamburger Familien Wohlwill und Dehn.

Am Freitag, den 28. Oktober liest Carmen Korn mit ihrem neuen Roman „Zwischen heute und morgen“. Es ist der zweite Band ihrer Drei-Städte-Saga: Die 60er Jahre mit drei Familien in drei Städten: Köln – Hamburg – San Remo.

Alle drei Abende beginnen im Kleinen Michel, Michaelisstraße 5, 20459 Hamburg – ganz in der Nachbarschaft des Ledigenheims – jeweils um 19 Uhr. Die Veranstalter wünschen sich von den Besucherinnen und Besuchern weiterhin eine Anmeldung: unter anmeldung@stiftungros.de oder unter Tel. 040 29813888.

In der Lesungsreihe sind seit Sommer 2014 in inzwischen über 80 Abenden renommierte Autorinnen und Autoren sowie Schauspielerinnen und Schauspieler aufgetreten. Alle schenken dem sozialen und kulturellen Projekt eine Lesung und verzichten auf ihr Honorar. Der Eintritt ist frei. Die Spenden der Besucher kommen der laufende Projektarbeit zugute. Seit Sommer 2020 ist die Benefiz-Reihe zu Gast im Kleinen Michel. Nur durch die Nachbarschaftshilfe der dortigen Gemeinde konnten die Abende während der vielen Monate unter der Corona – Pandemie fortgesetzt werden.

Mehr Information über die Arbeit für die Erhaltung des Ledigenheims in der Rehhoffstraße/Ecke Herrengraben als besondere soziale Einrichtung und als Baudankmal der Hamburger Sozialgeschichte und über die gemeinnützige Stiftung Ros finden sich auf deren Website unter www.stiftungros.de.

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