Sie halten regelmäßige Sprechstunden in Harburg ab: die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Hamburg Alexandra Kalsner (l.), Hans-Jürgen Köster und Claudia Michehl. Foto: VZH

Sabine Langner/EW, Harburg. Die Verbraucherzentrale Hamburg kann ihre Beratungen in Harburg, im Stadtteilbüro im Gloria-Tunnel und in der Bücherhalle, fortsetzen. Zumindest für die nächsten zwölf Monate. Die Bezirksversammlung Harburg hat die erforderlichen Mittel bewilligt. Die Förderung durch den Bund läuft Ende Juli aus.
Seit August 2018 kommt das Verbraucherschutz-Team regelmäßig zweimal in der Woche nach Harburg und bietet Beratung in verschiedenen Bereichen an. „Unsere Angebote im Quartier haben sich in den letzten Jahren zu einem nicht wegzudenkenden Bestandteil des lokalen Hilfesystems etabliert“, berichtet Michael Knobloch, Vorstand der Verbraucherzentrale Hamburg.
Die Sprechstunden und Bildungsveranstaltungen kommen allen Harburgern zugute, insbesondere aber jenen mit kleinem Geldbeutel. „Gerade in Krisenzeiten und angesichts der hohen Inflation sind niedrigschwellige Angebote besonders wichtig“, mahnt der Verbraucherschützer.
Besonders stark nachgefragt sind die Themen Telefon-, Handy- und Internetverträge, Kauf- und Dienstleistungsverträge, Geld und Schulden, Versicherungen, Energieabrechnungen und Stromsparen.
Bei der Finanzierung des Beratung der Verbraucherzentrale in Harburg sieht Knobloch den Senat in der Pflicht, zumal die regierenden Parteien sich im aktuellen Koalitionsvertrag für eine Stärkung der Quartiersaktivitäten der Verbraucherschützer ausgesprochen haben.

Sprechstunden
Dienstag 14 – 17 Uhr: Stadteilbüro Gloria-Tunnel, Lüneburger Straße 1a
Donnerstag 15 – 17 Uhr: Bücherhalle Harburg, Eddelbüttelstraße 47a
Ratsuchende können unter Tel 248 32-119 einen Termin vereinbaren. Die Beratung ist kostenlos.

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