Mit Tempo auf der Elbe unterwegs: Die DLRG kann nun schneller vor Blankenese retten. Foto: DLRG

BLANKENESE. Der Blankeneser Elbstrand Falkenstein wird jetzt von einer mobilen Einsatzeinheit der DLRG überwacht – auch weil dort in den vergangenen Jahren immer wieder Menschen ertrunken sind, teilte Arto van der Meirschen, DLRG-Bezirksleiter Altona mit. Durch neue Wasserrettungspunkte können in Not geratene Schwimmer schneller erreicht werden.

Das Problem war in den vergangenen Jahren immer größer geworden: Das Elbufer bei Blankenese wurde vor allem bei jungen Leuten immer beliebter, kann aber von der Rettungswache Wittenbergen nur schlecht eingesehen werden.
Die neue so genannte „mobile Rettungseinheit“ besteht aus einem Boot und einem mit Funk, Gurtretter, Rettungswurfleine und einer umfangreichen Sanitätsausstattung mit Defibrillator und Sauerstoffeinheit bestückten Quad (vierrädriges Motorrad ähnliches Fahrzeug): Mit dem geländegängigen Quad können zwei Retter, normalerweise ein Fahrer und ein Rettungsschwimmer, über den Strand direkt zum Einsatzort fahren. Dort kommt dann das tragbare, 3,70 Meter lange und 47 Kilo schwere Boot zum Einsatz. Bei einem Notfall bringen die beiden Retter das Boot ins Wasser, bergen die in Not geratene Person und bringen sie an Land. Dort wird erste Hilfe geleistet.
Da sowohl Boot als auch Quad am Strand stationiert sind, werden die Einsatzwege in Zukunft deutlich kürzer sein. Bezahlt wurden die neuen Fahrzeuge zum großen Teil von privaten Spendern aus Blankenese, teilte die DLRG mit.

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