Das Freibad Marienhöhe in Sülldorf bietet neben den Schwimmbecken 26.500 Quadratmeter Liegefläche – das entspricht fast vier Fußballfeldern. Foto: bäderland

Personalmangel am Beckenrand: Für Hamburger Schüler, die nicht in den Urlaub fahren können, beginnen die Sommerferien mit einer Enttäuschung. Viele Freibäder können nicht jeden Tag öffnen. Schwimmbadbetreiber Bäderland hat nicht genügend Personal gefunden, um die Sicherheit im Wasser zu gewährleisten.

Für die beiden Freibäder im Westen bedeutet das: Das Sommerfreibad Marienhöhe, Luzerneweg 1-3, hat nur mittwochs bis sonntags von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Das Sommerfreibad Osdorfer Born, Am Osdorfer Born, können Besucher freitags bis dienstags von 11 bis 19 Uhr nutzen. Das gilt voraussichtlich bis Mittwoch, 31. August.

Die Tageskarte für Erwachsene kostet in beiden Bädern 3,70 Euro, Jugendliche von zwölf bis unter 16 Jahren zahlen 1,70 Euro und Kinder unter zwölf Jahren einen Euro.
Betreiber Bäderland verspricht, aktuelle Änderungen unter www.baederland.de zu veröffentlichen.

Die grüne Bundestagsabgeordnete Linda Heitmann sagt: „Für viele Menschen gehört der Freibadbesuch untrennbar zu den Sommerferien – insbesondere für Menschen in sozial schwächeren Stadtteilen, die sich nicht unbedingt eine Urlaubsreise leisten können.“ Sie appelliert daher an Bäderland. Für Heitmann ist das Freibad ein sehr wichtiges Freizeit- und Sportangebot in den heißen Monaten. „Ich bitte daher Bäderland zu prüfen, ob insbesondere die Öffnungszeiten im Freibad Osdorf weiter ausgeweitet werden können – im Zweifel auch auf Kosten der Bäder in anderen Stadtteilen. Denn“, so Heitmann, „speziell in Osdorf wird das Freibadangebot besonders gebraucht.“

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