Martin Hildebrandt (v.l.) Peter Tschentscher, Dorothee Stapelfeldt und Kay Gätgens eröffneten das neue Lißy-Haus. Foto: jbd

Bürgermeister Tschentscher weihte das Lißy-Haus am Hörgensweg ein

J. Bannan, Eidelstedt

Am vergangenen Freitagnachmittag war es endlich so weit: Der Erste Bürgermeister Peter Tschentscher hat gemeinsam mit Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt, Bezirksamtsleiter Kay Gätgens sowie dem Vorstandsvorsitzenden des SV Eidelstedt Hamburg, Martin Hildebrandt, das neue Lißy-Haus am Hörgensweg eingeweiht.

Die jungen Eidelstedter hatten am vergangenen Freitag auf der Hüpfburg viel Spaß. Foto: jbd

Die Gesamtkosten für das Nachbarschaftszentrum belaufen sich auf rund 1,6 Millionen Euro, die von der Stadt Hamburg bezahlt werden. Davon wurde eine knappe halbe Million Euro aus Fördermitteln des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) getragen sowie eine weitere halbe Million Euro aus dem Hamburger Integrationsfonds.
„Es ist ein Meilenstein für die integrierte Stadtteilentwicklung im Neubauquartier Hörgensweg und Oliver-Lißy-Straße“, so SVE-Boss Hildebrandt bei seiner Begrüßung. Das Lißy-Haus sei ein Gemeinschaftshaus, so Hildebrandt, in dem eine „nachbarschaftliche Quartiergemeinschaft gehen würde, wo Freundschaften geschlossen werden können und wo man sich mit einander vernetzen kann.“

Das neue Haus wurde benannt nach Oliver Lißy, der das Acker pool Co (Haus der Jugend Eidelstedt) am Baumacker geleitet und die Jugendarbeit in Eidelstedt maßgeblich mitgestaltet und geprägt hat. Der im Stadtteil sehr beliebte Lißy war 2016 verstorben.

Das 460 Quadratmeter große Haus beherbergt das „Café am Park“, Räume für Kreatives, Bewegung und Veranstaltungen sowie die von der SVE Hamburg Bildungspartner gGmbH gegründete Kita Hörgi. Im neuen Quartier wurden 867 Wohnungen gebaut für 3.000 Menschen – 60 Prozent der Bewohner haben Migrationshintergrund. „Das ist eine besondere Herausforderung für uns als Bildungspartner, aber wenn die Kids nicht zu uns kommen, kommen wir eben zu den Kids – Vereine schaffen Heimat“, so Hildebrandt.
Auch Hamburgs Erster Bürgermeister zeigte sich beeindruckt vom neuen Quartier am Hörgensweg: „Wir haben einen Anspruch: Ein gutes Leben für alle in einem gut bezahlbaren Wohnraum. Wir wollen lebendige Quartiere schaffen mit Kitas, Sport- und Einkaufsmöglichkeiten“, so Tschentscher.

Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Gätgens ergänzte: „Das neue Lißy-Haus ist ein gutes Beispiel dafür, dass wachsende Stadtteile eine wachsende soziale Infrastruktur erfordern.“ Hier im Eidelstedter Norden gebe es neue Räume für Engagement und Integration, Austausch und Begegnung sowie Kultur und Bildung.

>> www. lissy-haus.de/angebote

 

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