SoVD-Landeschef Klaus Wicher überreicht die Spende für die Tafel Wilhelmsburg an Gudrun Toporan-Schmidt, Leiterin der Tafel Wilhelmsburg, und ihren Sohn Michél. Fotocredit: Susanne Rahlf/SoVD

Siegmund Borstel, Wilhelmsburg. Große Freude bei Michél Schmidt und Gudrun Toporan-Schmidt: Klaus Wicher, Hamburger Landeschef des Sozialverbands Deutschland (SoVD), schaute bei der Ausgabestelle der Tafel Wilhelmsburg am Vogelhüttendeich vorbei und brachte einen Spendenscheck über 250 Euro mit. „Wir können jeden Cent gut gebrauchen, denn immer mehr Menschen kommen zu uns und versorgen sich mit Lebensmitteln“, freut sich Gudrun Toporan-Schmidt.
An sieben Ausgabestellen von der Veddel bis Kirchdorf verteilt sie auf der Elbinsel gemeinsam mit ihren ehrenamtlichen Helfern Obst und Gemüse, Nudeln und Reis, Brot, Öl und Margarine an bedürftige Menschen. „Die Spenden kommen hauptsächlich von den Discountern und Supermärkten“, berichtet ihr Sohn Michél, der sich als Vorstand der Tafel Wilhelmsburg und der Arbeitsloseninitiative um die Logistik kümmert, Anträge stellt und in der Politik für Unterstützung des Projekts wirbt.
Der Bedarf ist groß. „Die Schlangen an unseren Ausgabestellen werden immer länger. Inzwischen versorgen wir pro Tag zwischen 80 und 100 Menschen. Dazu gehören nicht nur Hartz-IV-Empfänger und Rentner, die von Grundsicherung leben, sondern immer mehr Flüchtlinge, vor allem aus der Ukraine. Aber auch Studenten und Auszubildende haben zu wenig und decken sich bei uns mit Lebensmitteln ein“, berichtet Schmidt.
Die Spende des Hamburger SoVD war hochwillkommen. Klaus Wicher: „Die Not ist groß, deshalb haben wir für die Tafel Wilhelmsburg gespendet Wir können Initiativen wie die Tafeln nur mit einem kleinen Betrag fördern, wünschen uns aber zusätzlich Unterstützung von denen, die mehr haben.“

www.tafel-wilhelmsburg.de

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