So war es im Sommer 2019: Borhen Azzouz wird von Frank Kirste (l.) und Ingo Volkland zum Gildekönig proklamiert. Foto: archiv

Frank Herbst, Harburg. Er ist mittlerweile der „ewige“ Harburger Gildekönig: Borhen Azzouz geht in wenigen Wochen in sein viertes Jahr als Regent der Harburger Schützengilde. Seit Juni 2019, als er als Nachfolger von Jörg Geffke am Kaiserbrunnen feierlich proklamiert wurde, trägt er die Königskette der Harburger Schützengilde von 1528. So lange war vor ihm noch vermutlich noch kein Gildekönig im Amt.
Der Grund: Wegen der Corona-Pandemie gab es in den folgenden Jahren in Harburg kein Vogelschießen. Und auch in diesem Jahr wird es nur eine kleine interne Veranstaltung geben. Und weil es ohne Vogelschießen auch kein Schießen auf den Königsvogel gibt, bleibt Borhen Azzouz weiterhin im Amt.
Normalerweise würde vom 13. bis 18. Juni Harburgs Vogelschießen stattfinden. Doch als die Vorbereitungen für dieses Jahr hätten beginnen müssen, war die Corona-Lage in Hamburg noch zu unsicher.
„Ein Vogelschießen mit einem Spargelessen für 500 Personen organisiert man nicht von heute auf morgen“, sagt Nico Ehlers, Pressesprecher der Harburger Schützengilde. Und auch eine Absage wäre wiederum eine sehr ärgerliche Angelegenheit gewesen. Aus diesem Grund wird erst im kommenden Jahr wieder groß gefeiert. Vorausgesetzt die Corona Lage lässt es zu. Und dann wird bestimmt auch ein Nachfolger von Borhen Azzouz als neuer Gildekönig gesucht und gefunden.

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