Wandmalerei Mohn und Margeriten von Sebastian Knospe
Wandmalerei Mohn und Margeriten in der Heimfelderstraße 29 a (Künstler Sebastian Knospe)

Aus der HARBURG21-Reihe „Harburg entdecken“ – HARBURG ART TOUR

Harburgs Innenstadt lohnt eine Reise zu Fuß. Achtsame finden neben den großen Wandmalereien des städtischen Projektes Walls Can Dance (WCD), welche die Innenstadt mit dem Harburger Binnenhafen künstlerisch verbinden, auch großflächige Malereien örtlicher Schulen. Auch entdecken sie auf Schritt und Tritt Malereien etwa an Unterführungen, an versteckten Wänden im Hinterhof oder gar bemalte Elektrokästen. So etwa in Harburg-Heimfeld.

 

Indischer Elefant in der Meyerstraße 36 (Künstler unbekannt)
Indischer Elefant in der Meyerstraße 36 (Künstler unbekannt)

Mit „HARBURG ART TOUR: zu Fuß durch Heimfeld“ stellt die lokale Initiative HARBURG21 einen weithin unbekannten „Kunstpfad“ in Harburgs Viertel Heimfeld vor – mit Text (Streckenverlauf, Kommentare) und Bildern, die Interessierte zu Fuß nachgehen können. Der etwa einstündige Rundgang beginnt und endet an der S-Bahn-Station Heimfeld. Wir begegnen dabei etwa einem Fleetenkieker, einer Meerjungfrau, einem Mädchen mit Regenschirm, einem indischen Elefanten oder großflächigen Mohn- und Gänseblumen, Schmetterlingen, einer bunt bemalten Kletterwand und ganzen Spiel- und Wiesenlandschaften. Die ART-Tour finden Sie auf dem Harburger Klimaportal unter https://www.harburg21.de/de/mitmachen/harburg-entdecken/harburg-art-tour-3-zu-fuss-durch-heimfeld

Weitere Rundgänge und bebilderte Galerien zum HARBURG21-Projekt HARBURG ART TOUREN siehe https://www.harburg21.de/de/mitmachen/harburg-entdecken

Hintergrund: Seit Sommer 2020 bringt die Initiative HARBURG21 im Rahmen des Projektes „Harburg entdecken“ in der Reihe HARBURG ART TOUREN gesunde und klimafreundliche Freizeitgestaltung in Harburg mit Straßen- und Fassadenkunst zusammen und folgt damit drei der 17 Entwicklungsziele (Sustainable Development Goals), welche die Vereinten Nationen als globale Ziele bis zum Jahr 2030 festgelegt hat: nachhaltige Stadtentwicklung, Gesunde Stadt, Klimaschutz.

Denn Harburg ist bunt und vielfältig, nicht nur in sozio-kultureller Hinsicht: Unser Bezirk profitiert von urbaner Kunst – ob mit seinem Kunstpfad oder mit seinen Wandgemälden, die zur Open Air Galerie vor Ort gehören. Am besten direkt (online oder offline) hingehen und hingucken. Im Fokus stehen hier Wandmalereien, die ganz unterschiedliche Aussagen zum städtischen Leben (am Wasser) machen. Hierzu gehören zum Beispiel auch die Werke, die im Rahmen des Projekts „Walls Can Dance“ entstanden sind. Und auch die legalen Sprüh-Bilder/Graffitis etwa an öffentlichen Schulen oder an der Flutschutzmauer am Bostelbeker Hauptdeich. Überaus sehenswert sind aber auch die kleinen versteckten Malereien in Harburgs Stadtvierteln, zum Beispiel in Heimfeld.

Text: Chris Baudy
Fotos: Gisela Baudy

 

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here