Wer sich versteht, kann auch im Pferdesport bessere Ergebnisse erziehlen: Mareile Braun setzt auf gute Kommunikation und Verständnis für die Bedürfnisse des Pferdes. Foto: Jacques Toffi

Am 3. Mai erscheint ihr erstes Buch. „Wie wir bessere Pferdemenschen werden“ heißt es. Und damit zielt Mareile Braun auf die Ambitionen vieler Reiter, die den Wunsch haben, ihr Pferd besser zu verstehen und so auch erfolgreicher zu reiten. Im Rahmen eines Reitlehrgangs und Hoffestes auf der Reitanlage Ramcke im Schlankweg 30 stellt die Sülldorfer Journalistin und Pferdefrau ihr zusammen mit Nico Lee Gogol verfasstes reichlich bebildertes Werk am Sonnabend, 7. Mai, der Öffentlichkeit vor – externe Gäste sind willkommen.
Die zentrale Frage des Buches formuliert Braun so: Wie kann ich gleichzeitig Partner und Chef meines Pferdes sein? Wie geht das bei einem Tier, das von Instinkten geleitet wird die besagen: Folge keinem, der schwächer ist als du. Ihre Lösung: „Verstehen und verstanden werden.“ Klingt gut, aber wie ist das zu erreichen? Mit Empathie, also Mitfühlen. Dafür muss der Reiter die Bedürfnisse seines Pferdes gut kennen und respektieren, nur dann werde er als „Natural Leader“, also natürlicher Führer, akzeptiert.

Mit interaktivem Workbook und 150 Bildern

Das nötige Wissen wollen Braun und Gogol liefern, unter anderem mit einem „interaktiven Workbook“, das das eigenständige Arbeiten mit dem Buch erleichtern soll: Enthalten sind unter anderem Übungen zu Reiter-Yoga, Mentaltraining und Entspannung.
In Interviews kommen namhafte Experten zu Wort, unter anderem Michael Fischer, der bei Ramcke am 7. und 8. Mai einen Reitlehrgang mit gymnastischer Basisarbeit und seiner speziellen Methode beim Dressur- und Springtraining anbietet. Sie liefern den aktuellen Wissensstand zur richtigen Kommunikation mit dem Pferd, zu artgerechter Haltung und ausgewogenem Training.
Die 150 im Buch Fotos stammen von dem Syrer Jacques Toffi, der in den 1980er-Jahren auf dem Poloplatz in den Elbvororten zu seinem Vergnügen begann, Pferde abzulichten, und zwar auf eine ganz eigene Art und Weise, die ihn unter Pferdeleuten bekannt machte.

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