Mehr als 1.000 Besucher kamen, um die Werke von 50 Künstlern zu sehen und auch zu kaufen. Foto: pr

Sponti-Ausstellung bringt 15.000 Euro

Dirk Andresen, Altona

Die Aktion war spontan – und sie war ein voller Erfolg. Mehr als 50 Künstler aus den Bereichen Streetart und Urbanatt schlossen sich jetzt zu einem spontanen Aktionsbündnis zusammen, um gemeinsam eine Hilfsaktion für die vom Krieg zermürbten Menschen in der Ukraine zu starten. Heraus kam jetzt die Ausstellung „Go fuck yourself – make Art, not war“, die am vergangenen Wochenende in der Kita an der Kirchentwiete in Altona zu sehen war – und durchaus auch für Furore sorgte. Denn der Erfolg war für diese mehr oder weniger spontan aufgezogene Veranstaltung einfach sensationell.

Wir freuen uns natürlich unheimlich, dass die Menschen hier sich nicht nur so unglaublich für unsere Kunst interessieren, sondern gleichzeitig auch noch so großartig und großzügig
spenden
René Scheer,
Streetartkünstler

Denn: die Mund-zu-Mund- und auch sonstige Werbung hatte voll eingeschlagen. Denn weit mehr als 1.000 Menschen fanden am Ende den Weg in die Ausstellung – und spendeten letztlich mehr als 15.000 Euro. Diese wurden teils schon überwiesen an die Organisation Libereco (Soforthilfe in der Ukraine vor Ort) und an das Aktionsbündnis Katastrophenhilfe.

„Krass gut gelaufen“

„Make art not war“: das Ausstellungsplakat. Foto: pr

René Scheer, einer der über 50 ausstellenden Künstler und Mitinitiatoren der Ausstellung: „Mit so einem tollen Zuspruch haben wir nie und nimmer gerechnet, die Ausstellung ist wirklich krass gut gelaufen. Und wir freuen uns natürlich unheimlich, dass die Menschen hier sich nicht nur so unglaublich für unsere Kunst interessieren, sondern gleichzeitig auch noch so großartig und großzügig spenden.“ Scheer weiter: „Das ist mal ein Paradebeispiel dafür, was alles machbar ist, wenn man so ein Projekt wirklich gemeinsam macht. Jeder, der hier mitgemacht hat, hat wirklich alles gegeben. Vor, während und nach der Ausstellung. Wir sind echt happy über das Erreichte.“ Eine Wiederholung der Veranstaltung ist trotz des tollen Erfolges vorerst nicht geplant.

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