Kein Durchkommen, dem Bauwerk zuliebe: Bei der Sanierung der Holzhafen-Klappbrücke wird der Denkmalschutz berücksichtigt. Foto: B. Caspar

HARBURG. Die Holzhafen-Klappbrücke ist eine der ältesten funktionstüchtigen Klappbrücken im Harburger Binnenhafen. Bereits seit 1930 hebt und senkt sie sich, wenn ein Schiff in den Harburger Holzhafen fahren möchte. Damit ist sie ein echtes Harburger Industriedenkmal.
Die Brücke liegt sehr versteckt und verbindet die Konsul-Ritter-Straße mit dem Lotsekai. Nur Fußgänger und Radfahrer können die filigrane Klappbrücke überqueren. Die müssen jetzt allerdings einen langen Umweg in Kauf nehmen, denn die Brücke wurde vor einigen Tagen vom Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) gesperrt.

Für wie lange die Holzhafen-Klappbrücke gesperrt wird, steht noch nicht fest. Foto: B. Caspar

Arbeit an einem Konzept für den Schiffsverkehr
„An der Holzhafen-Klappbrücke haben Instandhaltungsarbeiten zur Sicherstellung der Verkehrs- und Standsicherheit begonnen“, erklärt Henning Grabow vom LSBG. Außerdem sagt der Experte: „Wir beseitigen dabei vor allem beschädigte und verrottete Holzbauteile und gelöste Stahlbleche im Bereich des Überbaus. Wir bauen unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes nur jüngere Bauteile aus.“
Für die Dauer der Arbeiten wird der Gehweg über die Klappbrücke gesperrt, und auch eine Öffnung der Brücke für das Passieren von Wasserfahrzeugen ist für die Dauer der Bauarbeiten nicht möglich. Wie lange die Brücke gesperrt bleiben wird, kann zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Grabow: „Das wird sich erst im Laufe der Arbeiten herausstellen. Zurzeit erarbeiten wir ein Konzept zur Wiederherstellung des Schiffsverkehrs. Die Sperrung für die Fußgänger muss noch länger aufrechterhalten werden.“

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