Elias und Assistenzhund „Billy“ lernen sich gerade kennen. Foto: pr

Sabine Langner, Hamburg-Süd. Elias aus Heimfeld leidet unter der Krankheit Asperger Autismus. Der Junge läuft oft weg, hat kein Zeitgefühl, bekommt Wutausbrüche, wenn er sich überfordert fühlt. Wenn das passiert, verliert Elias den Kontakt zur Außenwelt. Er ist dann für eine Weile nicht mehr ansprechbar. Das kann in der Schule, im Bus, in der Innenstadt geschehen. „Wenn er unterwegs ist, ist er auf Begleitung angewiesen, damit er sich in Notfallsituationen nicht verläuft, verletzt oder auch andere gefährdet“, sagt seine Mutter Ina Ahlborn.
In der Schule hat Elias eine Integrationshilfe. Außerhalb der Schule wird Elias von seiner Mutter begleitet. Weil das aber für den jungen Mann zunehmend „uncool“ wird, hat sich die Familie darüber informiert, was ein Assistenzhund für Elias leisten kann.
Im März soll Labrador „Billy“ bei Familien Ahlborn einziehen. Der Hund wird gerade zum Assistenzhund ausgebildet. „Als Elias Begleiter kann er seine Stressmomente voraussehen, diese im Idealfall sogar verhindern oder sie unterbrechen und ihn sicher nach Hause zurück bringen. Dadurch könnte Elias selbstständiger und selbstbestimmter durch seinen Alltag gehen“, berichtet Ina Ahlborn weiter.
Doch so ein Assistenzhund ist teuer. Rund 27.000 Euro muss Familie Ahlborn unter anderem für Tierarztkosten, Futter und Ausbilder zahlen. Freunde und Verwandte haben schon zusammengelegt. Trotzdem übersteigt die Summe das Budget der Familie. Jetzt suchen sie Sponsoren für Elias. Wer helfen möchte, kann sich per E-Mail an Ina Ahlborn wenden unter
ina.ahlborn@web.de
Mehr Infos im Internet unter gofundme.com/assistenzhund-fr-elias

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