Veranstaltungsbild
Theater

AM 10./11.12.21 IM MUT! THEATER

Gedanken sind ansteckend. Für manche sind die Gedanken die einzige Hoffnungsquelle für eine bessere Gesellschaft, das einzige Material, während man sich einem repressiven Regime entgegenstellt. Aber für die anderen sind die widersprechenden Gedanken grässlich. Ihre Schöpfer sollten schnellstmöglich verstummen. Es ist bekannt, dass viele Schriftsteller*innen in verschiedenen Ländern aufgrund ihrer Bücher oder Gedanken verhaftet und mit Freiheitsstrafe verurteilt worden sind. Interessant ist in diesem Sinne nicht nur die „sichtbare Gewalt“ nach der Begrifflichkeit von Slovaj Zizek, die wir fast jeden Tag aus aller Welt und hauptsächlich aus nahöstlichen Ländern durch Nachrichten mitbekommen. Im Fokus steht die „unsichtbare Gewalt“, die von undemokratischen Regimen erzeugt wird, unabhängig davon, ob wir in dieser repressiven Gesellschaft leben oder in einem anderen Staat. In diesem Stück werden die Erzählungen des verurteilten Schriftsteller Ahmet Altan betrachtet. Diese Inszenierung beschäftigt sich mit den emotionalen Prozessen dieses Schriftstellers, auf seine Haltung und Meinungsfreiheit, sowie dem Preis, den er für seine Standhaftigkeit und Mut bezahlen musste.

Die Inszenierung ist eine Eigenproduktion des MUT! Theaters und wird durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg gefördert. Kartenreservierungen über http://muttheater.de/programm/ oder per Mail an karten@muttheater.de

Regie: MAHMUT CANBAY
Dramaturgie: FRANZ SCHEUERER
Schauspiel: EMRAH DEMIR

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis des Veranstalters:
Es gilt die 2G-Regelung. Zutritt nur für Genesene und Geimpfte. Einlass nur mit entsprechendem Nachweis.

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