Mila, Zoe, Cornelia von der Heydt und Eleonora (v.l.) treffen sich jeden Mittwoch zum Leseclub. Foto: pr

Sabine Langner, Harburg. Vor einigen Wochen hat am Hinzeweg 1 in Heimfeld das „HinZimmer“ eröffnet, ein Projekt der Bürgerstiftung Hamburg. Der ehemalige Eckladen ist ausgestattet mit Miniküche, Sofa, Tischen und Stühlen. Jeden Mittwoch besuchen fünf bis sechs Kinder aus der Nachmittagsbetreuung der Schule Grumbrechtstraße das HinZimmer. Drei Ehrenamtliche wechseln sich ab, um mit den Kindern eineinhalb schöne Stunden zu verbringen. Es wird gemalt, gebastelt, vorgelesen, Geschichten werden erfunden und erzählt.
„Der Leseclub ist kein Nachhilfeangebot oder eine pädagogische Leseförderung“, betont Projektleiterin Cornelia von der Heydt. „Es wäre toll, wenn wir auf diese Weise bei den Kindern die Begeisterung für Bücher wecken könnten, aber in erster Linie sollen sie hier Spaß haben.“
Um Spaß und Geschichten geht es auch beim zweiten festen Angebot im HinZimmer: Jeden Mittwochvormittag von 9.30 bis 11 Uhr treffen sich hier Frauen, deren Muttersprache nicht deutsch ist. „Im Geschichten-Zimmer wollen wir alte und neue Geschichten aus aller Welt hören und erzählen“, so Cornelia von der Heydt weiter. Hier geht es darum, einfach miteinander ins Gespräch zu kommen.
Zukünftig soll das HinZimmer auch ein Ort werden, an dem sich Menschen aus dem Stadtteil treffen können. Bis dahin ist jeden Montag von 10 bis 13 Uhr Heike Rolshoven, die das HinZimmer ursprünglich mal entdeckt hat, vor Ort. Wer mag, geht einfach hin zum Reden, zum Basteln oder Lesen. Bis zum 10. Dezember wird an jedem Freitagnachmittag von 16 bis 18 Uhr eine Figuren-Theater-Werkstatt angeboten. Kinder und Senioren können hier aus Pappmaché Köpfe für Handpuppen basteln, Kostüme zu nähen, Geschichten hören und vielleicht ein Theaterstück entwickeln. Anmeldungen sind unter ( 0176 / 62 69 08 73 möglich.

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