Stadt und Bank als Kooperationspartner: So kündigt die Haspa den Neustart des mobilen Bürgerservice im Osdorfer Born an. Foto: mg

CDU und SPD wollen mobilen Bürgerservice am Born halten

Wenn die Haspa-Filiale im April im Born Center ihre Pforten für immer schließt, soll auch der mobile Bürgerservice in die Luruper Hauptstraße verlegt werden (das Elbe Wochenblatt berichtete exklusiv). Nun hat die Forderung der Borner Runde, das mobile Kundenzentrum weiter im Stadtteil zu halten, auch die Lokalpolitik erreicht. SPD und CDU haben einen entsprechenden Antrag am Donnerstag, 16. September, (nach Redaktionsschluss) im Hauptausschuss der Bezirksversammlung Altona gestellt. Das Bezirksamt solle hierzu „Maßnahmen treffen und einen neuen Standort finden“, so das Ziel des schwarz-roten Antrags.

„Nach der angekündigten Haspa-Schließung ist die Einstellung des mobilen Kundenzentrums im Born Center der zweite schwere Schlag für alle am Osdorfer Born lebenden Menschen. Bürgernahe und serviceorientierte Verwaltung sieht anders aus“, sagt Oliver Schmidt (SPD). Kaja Steffens (CDU) ergänzt: „Gerade in der Pandemie haben wir gesehen, wie wichtig die wohnortnahe Versorgung ist. Solange die Digitalisierung der Verwaltung noch auf sich warten lässt und keine vernünftige Schienenanbindung an die großen Zentren hergestellt ist, sollten daher auch Angebote wie das mobile Kundenzentrum bestehen bleiben.“

Wie berichtet, erhält die Haspa Geld von der Finanzbehörde, damit sie ihre Räume im Born Center jeden dritten Donnerstag im Monat von 9.30 bis 18 Uhr zur Verfügung stellt. Die Borner Runde fordert schon länger, auch die Haspa im Stadtteil zu halten. Aus rechtlichen Gründen sei eine staatliche Hilfe für die Bank nicht möglich, heißt es dazu aus dem Bezirksamt. Das Beispiel mobiler Bürgerservice zeigt nun, dass es bereits jetzt kreative Kooperationsmöglichkeiten zwischen der Stadt und der Haspa gibt, die den Bewohnern von Osdorf und Lurup zugutekommen.

 

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