Karin Fuhr war mit 80 Jahren die älteste Teilnehmerin im Feld und nahm am 5,5-Kilometer-Rennen teil. Foto: pr

Knapp 100 Teilnehmer auf den Zehn- und 5,5-Kilometer-Strecken

Arne Steenbock, Eidelstedt

In Zeiten vieler virtueller Läufe war es für die Hamburger Läuferszene ein absolutes Highlight, endlich wieder einen regulären Wettkampf absolvieren zu können. Der SVE Hamburg bekam nach Vorlage eines umfangreichen Hygienekonzepts schließlich die Genehmigung und konnte den ersten Steinwiesenlauf veranstalten.

Alle waren sehr dankbar, dass der SVE den Mut und die Bereitschaft gezeigt hatte, unter Corona-Bedingungen so eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen
Kay Gätgens,
Bezirksamtsleiter

Moderatorin Nadja Lopatta interviewte vor dem Rennen Bezirksamtsleiter Kay Gätgens, der später den Startschuss für das Zehn-Kilometer-Rennen gab. Foto: pr

Start und Ziel des Premierenlaufs war der Sportpark Steinwiesenweg. Von dort führte die Strecke entlang der Vogt-Kölln-Straße durch die Stellinger Schweiz, das Niendorfer Gehege und die Eidelstedter Feldmark zurück ins Stadion. Insgesamt gingen knapp 100 TeilnehmerInnen auf die Zehn-Kilometer- und 5,5-Kilometer-Strecke. Den Startschuss zum ersten Steinwiesenlauf gab Bezirksamtsleiter Kay Gätgens. „Man hat gemerkt, dass die LäuferInnen richtig ausgehungert waren und ein großes Bedürfnis nach so einer Veranstaltung hatten. Alle waren sehr dankbar, dass der SVE den Mut und die Bereitschaft gezeigt hatte, unter Corona-Bedingungen so eine tolle Veranstaltung auf die Beine zu stellen“, erklärte Gätgens nach dem Ende der Premiere.

Hauke Heller gewann den Hauptlauf mit 34:44 Minuten

Den Vonovia-Zehn-Kilometer-Hauptlauf entschied Hauke Heller (Hanse Mondial Tri Team) in einer Zeit von 34:44 Minuten für sich. Auf den Plätzen landeten Yannick Stubbe (SC Luca Malaika / 35:05 min.) und Bahne Christiansen (FC St. Pauli Triathlon / 39:28 min.).
Den LäuferInnen im Ziel war anzumerken, dass die Freude, wieder an einem Wettkampf teilnehmen zu können, groß war. „Die Stimmung im Stadion und auf der Strecke war spitze!“, freute sich beispielsweise Jan Phillip Denkers. Großen Respekt gab es für die älteste Teilnehmerin des Feldes. Karin Fuhr (80) startete über die 5,5-Kilometer-Distanz und überquerte nach 49:32 Minuten die Ziellinie.

Aufgrund der durchweg positiven Resonanz soll es im kommenden Jahr die zweite Auflage des Steinwiesenlaufes geben, dann hoffentlich auch mit Bambini- und Schülerläufen.

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