Bei der Fahrrad-Demonstration radelten die Aktivisten auf der Elbgaustraße, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Foto: Philip Engler

Heinrich Sierke, Eidelstedt

Während der Stadtteil am Sonnabend, 4. September, aufgrund der Autobahnsperrung fast im (Kfz-)Verkehrschaos zusammenbrach und sich Urlauber und Einheimische durch alle erdenklichen Ausweichstraßen quälten, hatte eine Gruppe von Radverkehrsaktivisten eine Fahrrad-Demo durch Eidelstedt organisiert.

Insgesamt waren etwa 80 Radelnde am Start, darunter viele Kinder. Die Polizei machte ihnen den Weg frei und der Tross bewegte sich vom Eidelstedter Platz über die Elbgaustraße, durch den Redingskamp und weitere Straßen bis zur neuen Aktivzone an der Oliver-Lißy-Straße.

Initiator der Demo war die neue Gruppierung „Fahrradgruppe Eidelstedt“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, auf die aus ihrer Sicht schwierige Situation für den Fuß- und Radverkehr in Eidelstedt aufmerksam zu machen. Mitorganisator Philip Engler erklärt: „Wir fordern ein Mobilitätskonzept für den Stadtteil mit einem besonderen Fokus auf Fußgänger und Radfahrende: Sie brauchen mehr Platz und bessere Radwege.“

Zudem lehnen die Aktivisten den geplanten sechsstreifigen Ausbau der A23 ab. Unterstützt wurde die Demo folgerichtig von der gemeindeübergreifenden Bürgerinitiative gegen den A23-Ausbau in Schleswig-Holstein sowie dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club.
Mehr Informationen gibt die Fahrradgruppe Eidelstedt unter
Fahrradgruppe-Eidelstedt@gmx.de

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