Foto: Thorsten Wulff

Die Schriftstellerin Petra Oelker  liest aus ihrem neuen historischen Kriminalroman „Im schwarzen Wasser“. Es ist der 11. Band aus ihrem Rosina – Zyklus.

Als Lehrling Jakob an einem Maimorgen 1774 die Gerberei an der Kleinen Alster betritt, liegt ein Leichnam in der ätzenden Lohebrühe. Mord!, stellt der Stadtphysikus fest. Der Tote war Erfinder mechanischer Geräte und fremd in der Stadt – wem konnte er im Weg gewesen sein? Dem Gerberlehrling? Oder unbekannten Auftraggebern?

Weddemeister Wagner und Komödiantin Rosina konzentrieren ihre Ermittlungen schnell auf das Eimbecksche Haus, das Ratsweinkeller und Auktionshaus beherbergt – sowie die Totenkammer der Stadtleichenfrau, für die Entsorgung der Verstorbenen ebenso zuständig wie für die Bergung ausgesetzter Säuglinge. Die neugierige Leichenfrau pflegt diskrete Verbindungen in alle Kreise. Und ist kurz darauf spurlos verschwunden…

Die Lesung ist ein weiterer Abend zugunsten des  sozialen und kulturellen Projekts „Das Ledigenheim erhalten!“ in der südlichen Hamburger Neustadt.  Dafür haben sich seit  August  2014 immer wieder  Autoren und etliche  Schauspieler in monatlich stattfindenden  Lesungen  engagiert. Petra Oelker unterstützte das Projekt schon als eine der ersten.  Sie  verzichtet erneut  auf ein Honorar.

Der Abend beginnt am Freitag, den 23. Juli  2021 um  19 Uhr im Kleinen Michel,  Michaelisstraße 5,  20459 Hamburg – ganz in der Nähe des Ledigenheims. (S-Bahn Stadthausbrücke oder U-Bahn Baumwall). Der Eintritt ist frei.  Mit ihren Spenden unterstützen die Besucher die Arbeit in der Rehhoffstraße.

Wegen der für den Veranstaltungstag geltenden  Corona – Rechtsverordnung bitten wir unbedingt um Anmeldung unter: anmeldung@stiftungros.de  oder  unter Tel: 040 29813888. Die Vorlage eines negativen Testergebnisses, der Nachweis einer vollständigen Impfung oder der einer überwundenen Corona-Erkrankung sind derzeit Bedingung für die Teilnahme.

Mehr Information über diese und weitere Abende sowie über die Arbeit um das Ledigenheim in der Rehhoffstraße finden sich  auf der Website der Stiftung Ros unter www.stiftungros.de. Zur darauffolgenden Lesung kommt Alexander Häusser am 13. August in den Kleinen Michel. Sein Roman führt nach Norwegen und in die deutsche Vergangenheit

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