Üblicher Treffpunkt für den Beirat ist die AWO-Tagesstätte in der Katenweide. Foto: cvs/ Archiv

VEDDEL. Neustart für den Veddeler Bürgerbeirat: Nachdem der Hamburger Senat den Stadtteil zu Beginn des Jahres als RISE-Gebiet festgelegt hat, wird das Anwohnergremium in diesem Herbst neu besetzt. Interessenten können sich ab sofort bewerben.
„RISE“ steht für „Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung“: Ziel ist es, sozial benachteiligte Quartiere durch städtebauliche Maßnahmen zu fördern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Die Beiratsmitglieder sollen den Prozess mit Kritik, guten Ideen und Sachverstand begleiten. Das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung im Bezirksamt Mitte leitet das Verfahren und hat eine Geschäftsstelle für den Beirat eingesetzt.
Für die aktuellen Beiratsmitglieder ist damit erstmal Schluss. „Eine Wiederbewerbung ist jedoch möglich und durchaus erwünscht“, erklärt Jens Hardel vom geschäftsführenden Büro „freiRAUMschaffen“. Der Beirat trifft sich vier- bis sechsmal pro Jahr. Üblich sind 20 Mitglieder. In diesem Herbst soll es losgehen. Stammsitz ist die AWO-Tagesstätte in der Katenweide. Diskutiert werden aktuelle Themen und Projekte der Veddeler Stadtteilentwicklung. Der Beirat kann Empfehlungen an die Bezirksversammlung Mitte abgeben.
Zur Unterstützung kleinerer Projekte im Stadtteil gibt es außerdem einen Verfügungsfonds mit 10.000 Euro pro Jahr. Die Arbeit im Beirat ist ehrenamtlich, erfordert eine engagierte Teilnahme an den Sitzungen, aber keine Vorkenntnisse.

Wie kann man mitmachen?
Für den Stadtentwicklungsbeirat können sich Einzelpersonen oder Institutionen wie Vereine, andere Organisationen bewerben, die ihren (Wohn-)Sitz auf der Veddel, an der Harburger Chaussee oder in der Straße An der Hafenbahn haben. Bewerbungsschluss ist der 15. August. Weitere Infos gibts unter ( 04164/ 909 56 01 oder per E-Mail an freiraum
schaffen@gmx.info. Bewerbungen sind auch per Brief an die Kirchengemeinde, Wilhelmsburger Straße 73, die Islamische Gemeinde, Veddeler Brückenstraße 148, oder das Hausmeisterbüro Nordelbe, Harburger Chaussee 101, möglich.

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