CO2-Monitor mit Netzteil (Foto Gisela Baudy)

Gleichzeitig mit den Aerosol-CO2-Ampel-Bausätzen ist auch die Übergabe der ersten CO2-Monitore kurz vor den Hamburger Schulferien gestartet.

Im Zuge eines Hamburg-weit ausgerichteten Schulwettbewerbs des lokalen NachhaltigkeitsNetzwerks HARBURG21 und des Fördervereins Schulbiologiezentrums Hamburg e.V. hatten zwei Schulen einen Aerosol-Ampel-Bausatz und neun weitere Schulen ein CO2-Messgerät gewonnen. Die erste Übergabe konnte bereits am letzten Hamburger Schultag am 23. Juni 2021 erfolgen. Während sich das Harburger Niels-Stensen-Gymnasium über einen Aerosol-CO2-Ampel-Bausatz freute (wir berichteten), durfte die Förderschule am Schwarzenberg gleich zwei CO2-Monitore entgegennehmen – einen für den Schulunterricht und einen für das Regionales Bildungs- und Beratungszentrum (ReBBZ).

Schulleiterin Kirsten Wimpert und stellvertretender Schulleiter Dirk Witting (Foto Gisela Baudy)
Schulleiterin Kirsten Wimpert und stellvertretender Schulleiter Dirk Witting (Foto Gisela Baudy)

„Die CO2-Monitore kommen gerade zur richtigen Zeit“, begrüßte die Schulleiterin Kerstin Wimbert den unerwarteten Gewinn. „Denn so können wir Kindern wie Lehrkräften eine bessere Luftqualität gewährleisten, umso mehr, wenn diese bereits gesundheitlich eingeschränkt sind.“ Überhaupt heiße die Schule, für die verhältnismäßig nur wenig Projektmittel zur Verfügung stehen, jede Sachspende sehr willkommen. Dabei dachte sie auch an den Apfelbaum im Schulgarten, den die Baumschule Lorenz von Ehren im Rahmen der Projekttage „Trees for Future“ (Kooperationsprojekt von HARBURG21 und Tutech) gespendet hatte.

Am 9.12.20 gepflanzter Apfelbaum (Foto Gisela Baudy)
Am 9.12.20 gepflanzter Apfelbaum (Foto Gisela Baudy)

Für die Fotoaufnahme gab es daher – bei strahlender Sonne – keinen besseren Ort als der Apfelbaum gleich um die Ecke. „Sehen Sie, wie der Apfelbaum bereits erste Früchte trägt“, freute sich auch der neue stellvertretende Schulleiter Dirk Witting. „Genauso werden die neuen CO2-Messgeräte in den Schulräumen einen sinnvollen Platz finden.“

Hintergrund des schulischen Wettbewerbs:
Wenn im Innenräumen die CO2-Konzentration den Wert von 1.000 ppm (particles per million) überschreitet, muss sofort gelüftet werden. Auch und besonders in Klassenzimmern. Denn dadurch kann aus wissenschaftlicher Sicht das Übertragungsrisko von Viren, die sich in ausgeatmeter Luft (in den Aerosolen) befinden, minimiert werden. Und die Aufmerksamkeit der Schüler*innen sackt nicht ab.

Aerosol-CO2-Ampeln und CO2-Messgeräte beenden die lästigen Auf-Verdacht-Lüftungen, die den Unterricht unnötig stören. Ebenso bleiben den Schüler*innen Dauerlüftungen im Winter erspart: Wer friert, kann nicht gut lernen. Gleichzeitig können sich die Schüler*innen neben den technischen Hintergründen (in den höheren Klassen) mit Luftzusammensetzung, Raumhygiene, CO2-Emissionen, Lüftungsarten und Energieverbrauch u.v.m praxisorientiert auseinandersetzen.

Text und Fotos Gisela Baudy

=> Wettbewerbsausschreibung
=> Elf Schulen gewinnen beim CO2-Ampel-Wettbewerb
=> Übergabe Aerosol-CO2-Ampel an das Niels-Stensen-Gymnasium
=> Reportage Apfelbaum-Pflanzung am 9.12.20

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