Corinne (r.) und Theresa vor dem Gedenkstein des ehemaligen Neugrabener KZ-Außenlagers am Falkenbergsweg. Foto: pr

Corinne Djamlan und Theresa Böttcher absolvieren
einen zwölfmonatigen Internationalen Jugendfreiwilligendienst – Unterstützer gesucht

Wolfgang Wittenburg, Süderelbe. Corinne Djamlan und Theresa Böttcher, Abiturientinnen am Gymnasium Süderelbe, möchten in den USA einen Internationalen Jugendfreiwilligendienst (IJFD) absolvieren. Ein Schulprojekt zum Thema Holocaust hat die beiden 19-Jährigen auf diese Idee gebracht.
Corinne, die mit ihrer Mutter, einer kleinen Schwester und einem großen Bruder zusammenwohnt, will ab Juli in die USA starten. Dort folgt erst eine dreiwöchige Orientierung, nach der Corinne erfahren wird, in welche Einsatzstelle sie mit dem ,Brethren Volunteer Service‘ kommt. „Je nachdem, wo aktuell am meisten Hilfe benötigt wird, werde ich eingesetzt. Ich bin für alles offen“, sagt Corinne, die Gitarre spielt und gerne tanzt und joggt, mit Vorfreude.
Für Theresa geht es nach dem Abitur voraussichtlich im September in die USA. Sie wird bei der „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ ihren Freiwilligendienst beginnen. „Eine Woche bevor das Projekt startet, werde ich in Philadelphia ein einwöchiges Vorbereitungsseminar besuchen, nachdem ich bereits eine Woche so ein Seminar in Berlin gemacht habe. Danach werde ich mich in Cincinnati beim ,Jewish Family Service‘ um Überlebende des Holocaust kümmern“, erläutert die Hausbrucherin. Ihre beiden älteren Geschwister waren auch für ein Jahr im Ausland: der Bruder in Israel, die Schwester in Kolumbien.
Die Verbindung zu Familie und Freunden in Süderelbe wollen Corinne und Theresa in ihrem Jahr für den Frieden aus der Ferne unbedingt via Internet erhalten. Gegen eine kleine Spende werden gern auch Unterstützer über die in den USA gemachten Erfahrungen informiert.
Mehr Infos gibt‘s per E-Mail an corinne.djamlan@gmx.de und theresa-boettcher@gmx.de

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