Von oben gut zu erkennen: der Protest gegen die geplante A26 Ost auf der Kornweide. Foto: Bündnis Verkehrswende Hamburg/Drop Images

Olaf Zimmermann, Wilhelmsburg. Der Protest gegen die geplante Autobahn A26 Ost reißt nicht ab. Auf der Kornweide wurde mit 105 Regenschirmen ein 84 Meter langer Schriftzug „Stop A26 Ost“ gestaltet. Die mitgelieferten Drohnenfotos „sollen den Widerstand gegen den an dieser Stelle geplanten Bau einer Stadtautobahn mitten durch Hamburg – hier ist Bezirk Mitte! – verdeutlichen“, erklärte das Bündnis Verkehrswende Hamburg. 120 Personen hatten sich an der Aktion beteiligt. Darunter auch Anwohner aus der Siedlung am Katenweg, wo für den Autobahnbau zehn Wohnhäuser abgerissen werden sollen.
Hintergrund: Die heftig umstrittene und von Umweltverbänden einhellig abgelehnte A26-Ost soll eine rund neun Kilometer lange Verbindung zwischen A1 und A7 schaffen. Dadurch würden der Hafen sowie Wilhelmsburg und Harburg entlastet, argumentiert die Wirtschaftsbehörde. Derzeit läuft die Planfeststellung für den letzten Abschnitt der A26 Ost, Hohe Schaar, Wilhelmsburger Deckel bis Stillhorn. Mit dem Bau der Hafenpassage (früher: Hafenquerspange) kann erst begonnen werden, wenn für alle drei Abschnitte der A26-Ost eine unanfechtbare Baugenehmigung vorliegt.

Der eingefügte Video-Clip stammt von der Aktion Verkehrswende Hamburg.

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