Weht die Fahne der Haspa bald nicht mehr im Born Center? Foto: mg

Wahrscheinlich ab April 2022 müssen Bankkunden weite Wege in Kauf nehmen

Von Matthias Greulich und Christopher von Savigny. Diese Nachricht ist ein schwerer Schlag für die Borner: Wahrscheinlich im April 2022 wird die Haspa-Filiale im Born Center geschlossen! „Sie wird dann mit in den bis dahin fertiggestellten Neubau der Haspa-Filiale an der Luruper Hauptstraße 158 umziehen, die zugleich als moderner Treffpunkt für die Nachbarschaft gestaltet wird“, sagt Stefanie von Carlsburg, die Pressesprecherin der Haspa.

Für die im Osdorfer Born überdurchschnittlich vertretene ältere Bevölkerung, von denen viele kein Onlinebanking haben, bedeutet das weitere Wege. Die Haspa betont, sie mache sich die Schließung von Standorten nicht leicht. „Es ist geplant, im Born Center weiterhin mit einer SB-Einheit vertreten zu sein“, so von Carlsburg. Die Bargeldversorgung sei vor Ort durch einen Geldautomaten gesichert.

Die neue Filiale an der Luruper Hauptstraße ist zu Fuß mehr als zwei Kilometer von der bisherigen entfernt. Mit dem Bus muss man im kommenden Jahr knapp 20 Minuten Fahrtzeit einplanen – ähnlich lange wie zur Haspa-Filiale im Elbe Einkaufszentrum (EEZ). Bereits im September 2019 war die Haspa-Filiale im Rugenbarg aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen worden. Damals hatte der Bürger- und Heimatverein Osdorf heftig protestiert. „Es ist den vielen, gerade älteren Kunden nicht zuzumuten, dass sie eine Filiale im EEZ oder in Nienstedten nutzen“, sagte die Vereinsvorsitzende Astrid Brockmann damals. „Die Ziele sind fußläufig nicht erreichbar, und für unsere älteren Mitbürger ist auch das Busfahren – etwa mit einem Rollator – nur mühsam zu bewältigen.“

Im Osdorfer Born, wo mehr als 13.000 Menschen leben, wird bereits über eine Unterschriftenaktion gegen die Schließung der Filiale im Born Center nachgedacht.

 

Sagen Sie uns Ihre Meinung:
Was halten Sie von der angekündigten Schließung der Haspa-Filiale im Born Center? Schreiben Sie uns – mit dem Stichwort/Betreff: „Bank im Born“ – an: Elbe Wochenblatt, Redaktion, Theodor-Yorck-Straße 6, 21079 Hamburg oder per E-Mail: redaktion@elbe-
wochenblatt.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here