Hilal Ercan wurde vor 22 Jahren verschleppt – direkt gegenüber der Wohnung ihrer Familie. Foto: Polizei Hamburg

Das damals zehnjährige Mädchen wird seit Januar 1999 vermisst

LURUP. Das Mädchen wurde, so vermuten es die Ermittler, wahrscheinlich auf dem Parkplatz vor dem „Einkaufszentrum Elbgaustraße“ – offizieller Name: Elbgau-Passagen – in ein Fahrzeug gezerrt an einen unbekannten Ort verschleppt: Hilal Ercan. Seit dem 27. Januar 1999 wird die damals zehnjährige Hilal vermisst. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Hamburg eine Belohnung in Höhe von bis zu 20.000 Euro ausgesetzt. Diese Summe wird für Hinweise ausgelobt, die zur Aufklärung der Tat und zur Ermittlung oder Ergreifung des Täters führen.

Die neue Auslobung soll auch solche Personen zu einer Zeugenaussage motivieren, die sich in den vergangenen Jahren eventuell bewusst nicht an die Strafverfolgungsbehörden gewandt haben

Polizei und Staatsanwaltschaft

Seit mehr als 22 Jahren ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft mit großem personellem und sachlichem Aufwand. Die zuständigen Abteilungen „prüfen nicht nur permanent sämtliche Spurenakten, sondern gehen auch vereinzelten neuen Hinweisen nach“, heißt es in einer Pressemitteilung von Staatsanwaltschaft und Polizei.
Um die Tat aufzuklären, sind die Ermittler auf Hinweise angewiesen. Ursprünglich lang die Belohnung bei 5.000 Euro. Mit Blick auf den vervierfachten Betrag sagen die Ermittler: „Die neue Auslobung soll auch solche Personen zu einer Zeugenaussage motivieren, die sich in den vergangenen Jahren eventuell bewusst nicht an die Strafverfolgungsbehörden gewandt haben.“
Hinweise nehmen alle Polizeidienststellen und insbesondere das Landeskriminalamt entgegen: Tel. 428 65 67 89. DA

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