Eine Miniatur-Armee kümmert sich bei Marlien Marie Maulhardt um die Umweltverschmutzung. Foto: Maulhardt

Sabine Langner, Harburg. Klimawandel, Artensterben, Pandemien bestimmen die Schlagzeilen. Wie sehen Kinder und Jugendliche diesen Wandel? Wie sieht ihr Blick auf eine neue Welt aus? Zu diesen Fragen konnten sich Hamburger Schüler beim Fotowettbewerb unter dem Motto „Vision.Sucht.Motiv“ Gedanken machen. Insgesamt reichten 410 Schüler aus 44 Schulen 380 Fotos ein.
Eine von ihnen war Fiona Wüpperling aus der 11. Klasse des Immanuel-Kant-Gymnasiums. Die 16-Jährige, die im ersten Semester des Kunstprofils ein Fotoprojekt zum Thema „Jugend während Corona“ erarbeitet hatte, reichte drei Arbeiten aus dem Projekt ein und wurde belohnt. Das ausgezeichnete Bild zeigt eine junge Frau mit dunkler Kleidung, die verloren in einem dunkelgrauen Hintergrund steht. Ihre Maske ist bis zum Kinn herunter gezogen und aus ihrem Mund strömt eine Rauchwolke. „Ohne Worte – unser Lebensgefühl“ hat Fiona ihr Bild genannt.
Maria Virginia Doerschlag Mendes (20) aus der zwölften Klasse der Beruflichen Schule Harburg, hat vier lächelnde ältere Menschen fotografiert. „Die Kraft, weiterzumachen“ hat sie das Bild genannt und erklärt, die Menschen auf dem Foto ihre Familie sind.
Marlien Marie Maulhardt, die ebenfalls die Berufliche Schule besucht, hat eine Miniatur-Armee auf eine rote Kugel gesetzt. „Die Marsianer 2021“ stehen dafür, gemeinsam gegen die Umweltverschmutzung vorzugehen. Anita Szeles (9. Klasse Schule Maretstraße) geht davon aus, dass Menschen „in Zukunft den Weltraum und andere Planeten im Sonnensystem problemlos besuchen können“. Auf ihrem Foto fliegen grüne Raketen durch einen Sternenhimmel.
Diese vier Fotos gehörten zu den insgesamt 69 Bildern, die ausgewählt und auf Kampnagel ausgestellt wurden. Die Fotos sind ab 17. August im Freiraum des Museums für Kunst und Gewerbe am Steintorplatz zu sehen.

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