Gemeinsamer Blick vom Aussichtspunkt auf die Infotafel: Umweltsenator Jens Kerstan und Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg. Foto: BUKEA/ Enver Hirsch

RISSEN. Tiere und Natur gucken und gleichzeitig nicht stören? Das soll jetzt im Naturschutzgebiet Schnaakenmoor besser gehen. Bezirksamtsleiterin Stefanie von Berg und Umweltsenator Jens Kerstan trafen sich zur Einweihung neuer Aussichtsplattformen vor Ort mit Silberreiher und Kranich, wenn auch Letztere es vorzogen, nicht unmittelbar in Erscheinung zur treten.
Tatsächlich ist großes Interesse an der Natur ja wünschenswert, doch gerade während der Corona-Pandemie zeigt sich: Zu viele Besucher in Wald und Feld tun der Natur nicht gut, auch dem bei vielen Ausflüglern beliebten Schnaakenmoor im Klövensteen. Deshalb gibt es jetzt drei neue Aussichtspunkte am Moorweiher, an der Heide und am Sonnenplatz, von denen aus man Landschaft und Tiere anschauen kann, ohne zu stören. Zusätzlich informieren Schilder und Infotafeln, was zu sehen ist. So will man in Umweltbehörde und Bezirksamt die Besucherströme „intelligent lenken“, statt Verbote auszusprechen.
Die Aussichtspunkte gehören zu dem Naturschutz-Großprojekt „Natürlich Hamburg!“, das zu drei Vierteln vom Bund bezahlt wird. Zu dem Programm gibt es eine eigene „Natürlich Hamburg!“-App fürs Smartphone. Mit der kann man sich über einen digitalen Führer durchs Naturschutzgebiet führen und sich die Natur erklären lassen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here