Das in die Jahre gekommene Vereinsheim des SV Lurup (SVL) soll durch einen modernen Neubau ersetzt werden. Jetzt hat auch die Bürgerschaft hierfür Geld bereitgestellt. Darüber freuen sich (v. l.): Wiebke Weissenbach (SVL-Schatzmeisterin), Susanne Otto (Erste Vorsitzende des SV Lurup), Filiz Demirel (Grüne), Frank Schmitt (SPD), Norman Waschow (kommissarischer Zweiter Vorsitzender) und Jörg Esser (Geschäftsführung). Foto: pr

SV Lurup: Vereinsheim soll durch Neubau ersetzen werden. Rot-Grün will 630.000 Euro zuschießen, Gesamtinvestition: sechs Millionen Euro

Heinrich Sierke, Lurup

Vor 45 Jahren wurde das Vereinsheim des SV Lurup gebaut – modernen Anforderungen hält es nicht mehr stand. Ein Neubau muss her, darüber sind sich Verantwortliche des Vereins und Aktive aus dem Stadtteil einig. Und konnten auch die Politik überzeugen: Die Bürgerschaft hat im Rahmen ihrer Haushaltsberatungen einen Antrag von SPD und Grünen beschlossen, der eine Mitfinanzierung für den Bau eines Sportzentrums des SV Lurup vorsieht: 630.000 Euro hat das Parlament hierfür bereitgestellt.

Mit dem Neubau kann sich der Verein räumlich und konzeptionell neu aufstellen und seine Angebote ausweiten, um für Sportinteressierte attraktiv zu bleiben. Die Gesamtkosten in Höhe von sechs Millionen Euro werden – neben dem von der Bürgerschaft bereitgestellten Geld – aus verschiedenen Töpfen finanziert.

Aktivitäten verbessern die Lebensqualität

Hierzu zählen unter anderem vom Verein gespartes Geld, Sportfördermittel des Hamburger Sportbundes und sogenannte RISE-Mittel, die der sozialen Stadtteilentwicklung dienen.
Die Grüne Bürgerschaftsabgeordnete Filiz Demirel sagt zum Neubau: „Mit neuen attraktiven Angeboten sollen möglichst viele Menschen angesprochen, zu sportlichen Aktivitäten motiviert und die Lebensqualität im Stadtteil verbessert werden.“

Angesichts des 100. Geburtstags, den der SV Lurup in 2023 feiert, meint der SPD-Parlamentarier Frank Schmitt: „Mit einem neuen sportorientierten Quartierszentrum“, dass an verschiedenen Orten Lurups Aktitiviäten entfaltet, könne der Verein „auch für die nächsten 100 Jahre ein gesellschaftspolitischer Motor sein“.

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