Beim Pflanzen halfen auch viele Kinder. Foto: Agnes Forsthuber

HAMBURG-WEST. Runter vom Sofa, ran an die Spaten: Ehrenamtliche Helfer der „Live To Love Germany“-Stiftung haben am „Tag des Baumes“ weitere 1.000 Eichensetzlinge im Klövensteen gepflanzt. Die Revierförsterei hatte eine Fläche zur Verfügung gestellt, auf der Sitka-Fichten nach den trockenen Sommern abgestorben waren und gefällt werden mussten.

Rund 60 Teilnehmer waren gekommen, um die gespendeten Eichenheister, wie die jungen Laubbäume genannt werden, entsprechend einem ausgeklügelten Hygienekonzept in die Erde zu setzen. Revierförster Nils Fischer erklärte. wie man das am besten macht, damit die Bäumchen gut anwachsen.

„Live to Love Germany“-Präsidentin Gianna Wabner zeigt die Wurzeln eines kleinen Eichenbäumchens. Foto: Agnes Forsthuber

Mehr als zwölf Hektar Fichtenwald sind im Klövensteen in den letzten trockenen Jahren mit heißen Sommern abgestorben. Diese Fläche soll nach und nach in den nächsten Jahren durch Stieleichen, Rotbuchen, Ulmen und Bergahorne aufgeforstet werden. So soll ein Mischwald entstehen, der dem Klimawandel mit mehr Trockenperioden und Extremwetterlagen besser standhalten kann.

Im März hatten die Mitglieder der „Live To Love Germany“-Stiftung schon einmal 1.000 Eichenheister spendiert und eingepflanzt, und im Herbst ist eine weitere Aktion dieser Größenordnung geplant. „Bäume sorgen für saubere Luft“, erklärte „Live to love Germany“-Präsidentin Gianna Wabner. Denn eine 100-jährige Eiche mit bis zu 150.000 Blättern verbrauche jährlich sechstausend Kilogramm Kohlendioxid und stelle daraus bis zu 4.500 Kilogramm Sauerstoff her. Damit decke sie den Jahressauerstoffbedarf von elf erwachsenen Menschen. PÖP

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