Eröffnungsbanner der neuen Kita in der Julius-Vosseler-Straße 114 b

Wieder ein Stückchen gewachsen: Stiftung Finkenau eröffnet neue Kita in Lokstedt

Noch Plätze frei für Kinder im Alter von 11 Monaten bis Schuleintritt

Am 01.06.21 machen die Türen zur Adresse Julius-Vosseler-Straße 114 b auf: dahinter warten großzügig gestaltete, neue Räume auf bis zu 84 Krippen- und Elementarkinder mit ihren 12 Erzieher*innen. „Juhu“ steht auf dem Eröffnungsbanner und beschreibt, worauf sich alle freuen können: auf gemeinschaftlich ausgerichtetes Kitaleben in einem frischen und hellen Neubau mit großem Außengelände.

Es ist die 31. Kita der Stiftung Finkenau im Hamburger Stadtgebiet und die fünfte in Lokstedt. Nach langen Monaten Baustelle kann der Betrieb aufgenommen werden. „Dass wir diesen zentral gelegenen Ort gefunden haben und passgenau für unser Angebot mitentwickeln konnten, freut uns riesig“, so Jessica Dubielzig, Leiterin der neuen Kita.

Bewegung, Mitbestimmung, sprachliche Bildung und kreative Angebote sind die Säulen, auf denen das bewährte pädagogische Konzept der Finkenau-Kitas steht. Dafür bestens geeigneter Platz ist hier in Lokstedt vorhanden: Vier helle Gruppenräume für verschiedene Themenschwerpunkte, je ein Raum für Bewegung und Mehrzwecknutzung wie zum Beispiel als Atelier, Platz für Bauen, Kuscheln und Lesen, eine extra Hochebene für Rollenspiele plus neue Kinderbäder mit Forscher- und Spielmöglichkeiten bilden einen sicheren Ort, an dem sich die Kinder entfalten und die pädagogischen Fachkräfte wirken können. Der großzügige Außenbereich ist naturnah angelegt, er bietet genügend Fläche zum Fahrzeugfahren, Bewegen oder Spielen und auf Hochbeeten kann gemeinsam Gemüse gezogen werden. Die Kinder lernen im Kitaalltag auch viel über Nachhaltigkeit: so etwa über den Wert gesunder Ernährung, umweltschonendes Leben mit bewusst hinterfragtem Konsum und über soziale Nachhaltigkeit, die soziale Hürden durch gegenseitige Unterstützung überwinden und ausgleichen kann. „Wir haben noch Plätze frei. Interessierte Eltern können uns gerne an f31@finkenau.de mailen oder sich zur Besichtigung voranmelden“, informiert Leiterin Jessica Dubielzig. Einen Namen habe die „Neue“ in Lokstedt bisher nicht, der soll gemeinschaftlich mit den Kindern gefunden werden. Geöffnet ist die Kita von Montag bis Freitag 7.00 bis 17.00 Uhr, flexible Betreuungszeiten sind nach Absprache möglich.

Neue Kolleg*innen gesucht – Auch Erzieherinnen und Erzieher, die sich vom Konzept angesprochen fühlen und in Lokstedt eine Anstellung finden möchten, können sich sehr gerne melden. Das Team sucht nämlich noch Nachwuchs. Mehr Auskünfte über die Stiftung Finkenau und ihre Kitas gibt es auf www.finkenau.de und https://finkenau.de/stellenangebote/.

Ganz schön groß geworden! Diesen Satz kennen Eltern gut, wenn Bekannte ihren Nachwuchs nach längerer Zeit wieder sehen. Lange ist es allerdings nicht her, dass die Stiftung Finkenau ihre letzte Kita eröffnet hat, das war im Jahr 2019. „Bisher konnten wir im Schnitt etwa alle 1,5 Jahre eine Kita eröffnen. Darauf sind wir stolz!“ so Konrad Mette, Gründer und Vorstand der gemeinnützigen Stiftung Kindergärten Finkenau. Pädagogisches Ziel der Stiftung ist, die Kinder dabei zu unterstützen, sich zu selbständigen und selbstbewussten Menschen zu entwickeln. „Die Freude der Kinder am Lernen und ihre natürliche Neugier auf die Welt fördern und begleiten, das ist unser Ansatz. Wir arbeiten dabei mit einem teiloffenen Konzept und orientieren uns an den Hamburger Bildungsempfehlungen“, ergänzt Mette.

Am 27.05. wurde die Kita offiziell von Kirsten Sengebusch, Kita-Aufsicht der BASFI, und von Helga Schröder von der Unfallkasse Nord abgenommen. Dabei anwesend waren Konrad Mette und die neue Kita-Leitung Jessica Dubielzig mit ihrer Vertreterin Anika Schnelker.

 

Fakten zur Stiftung Kindergärten Finkenau

Uta Mette, Linda Köster und Konrad Mette leiten als Vorstand die Stiftung Kindergärten Finkenau (aktiv seit 1975), die im Hamburger Stadtgebiet 27 Kitas betreibt und die Nachmittagsbetreuung an vier Schulen organisiert. Die Finkenau beschäftigt ca. 520 Mitarbeitende, die sich täglich um mehr als 2.500 Kinder kümmern. Zu den Einrichtungen zählen u.a. der Musikkindergarten mit seiner engen Verbindung zur Staatsoper, die Kita Sonnenschein mit ihrer besonderen Rolle als Standort der Gedenkstätte „Kinder vom Bullenhuser Damm“ und die 2019 eröffnete Kita Kindertraum im Eilbeker Jacobipark. Das pädagogische Konzept entwickeln Vorstand und Mitarbeitende gemeinsam kontinuierlich weiter. Dazu gehören u.a. Inklusion von Kindern mit Behinderungen und Mehrsprachigkeit in den Kitas.

 

 

 

 

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