Einige der Mitglieder von „Stacksignale“: Jan Kegel, Ole Baaske, Edda Teneyken, Vorstand Dieter Süssnapp, Moni Steinbock, Rainer Schaumberg, Gabi Süssnapp, Ute Unglaub, Kerstin Loeffler, Berit Wegner, Ines Fahje, Rainer Heubel und Nils Wegner (v.l.). Foto: pr

Wolfgang Wittenburg, Finkenwerder. Seit zehn Jahren sorgt der Verein „Stacksignale“ für Konzerte und Veranstaltungen auf Finkenwerder. Der Geburtstag muss „pandemiebedingt ruhig bleiben“, bedauert Vorstand Dieter Süssnapp. „Aber eine Feier wird mit unseren Freunden und Förderern beim nächsten Kulturflut-Festival nachgeholt“, darüber ist sich Süssnapp mit allen Vereinsmitgliedern einig. Konkret ist für Samstag, 26. Februar 2022, das nächste Kirchenkonzert „Winterwelle“ und für August 2022 wieder eine „Kulturflut““ geplant.
Begonnen hatte die Vereinsgeschichte damit, dass Dieter Süssnapp – Schlagzeuger und früher zusammen mit Christian Schütze Betreiber der örtlichen Musikschule – für die 775-Jahr-Feier Finkenwerders ein Kulturprogramm organisieren sollte.
„Das hat prima geklappt, allerseits große Freude gemacht und mich und eine Handvoll Freunde angespornt: Am 27. Mai 2011 wurde unser Verein gegründet!“ Heute gehören „Stacksignale“ zehn aktive und 20 passive Mitglieder zwischen 30 und 67 Jahren an.
„Wir wollen ein anderes Kulturangebot auf Finkenwerder machen. Längst kommen Musikfans aus ganz Hamburg“, sagt Mitorganisatorin Edda Teneyken. Und Kerstin Loeffler ergänzt: „Unsere Idee ist, dem Namen Kulturflut gerecht zu werden, deshalb wird Vielfalt bei uns groß geschrieben.“

Wenn ein Konzert
gespielt ist, beginnen wir bereits mit den Vorbereitungen fürs nächste
Dieter Süssnap
Vorstand Stacksignale

Seit Jahren lassen die Stacksignale-Mitglieder meist im August für zwei Tage eine musikalische „Kulturflut“ über Finkenwerder schwappen. Im Februar folgt für einen Tag die „Winterwelle“.
Zu Beginn fanden die Konzerte auf dem „Stack“, einem Gebiet am Kutterhafen statt – so erklärt sich der Name „Stacksignale“. Inzwischen werden die Sommer-Festivals mit zehn Bands auf dem Gorch-Fock-Platz beim Finkenwerder Freibad veranstaltet.
Im Winter gehts in die Nikolaikirche. „Nach dem Gig ist bei uns immer auch vor dem Gig. Wenn ein Konzert gespielt ist, beginnen wir bereits mit den Vorbereitungen fürs nächste“, sagt Programmmacher Süssnapp. „Der Aufwand ist jedesmal groß. Momentan scharren alle Künstler wegen der Pandemie mit den Hufen und sind bereit.“ Andere Vereine klagen über Nachwuchs- und Geldmangel, nicht so die „Stacksingale“.
„Wir rocken die Elbinsel und sind zufrieden“, sagt Dieter Süssnapp. „Wir werden gut mit öffentlichen Geldern unterstützt und haben trotzdem nichts gegen private Sponsoren.“
Wer bei „Stacksignale“ mitmachen möchte, kann sich bei Dieter Süssnapp per E-Mail melden:
dieter@suessnapp.de

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