So könnte eine Stahlsteg-Variante für den Otto-Schokoll-Höhenweg aussehen. Visualisierung: Bezirksamt Altona

Vor Maren Langenbach, Rissen

Seit Jahren ist der Otto-Schokoll-Höhenweg zwischen der Straße Am Leuchtturm und dem östlich davon beginnenden Elbhöhenweg im Rissener Osten gesperrt – und dies wird sich wohl auch so schnell nicht ändern. Starke Regenfälle ließen das Erdreich abrutschen, so dass nun bei Betreten Lebensgefahr bestünde. Die Erdanker, die den Höhenweg seitlich halten, sind auf einer Strecke von rund 380 Metern abgerissen. Bislang war nicht abzusehen, wann der beliebte Wanderweg wieder hergestellt und für Spaziergänger freigegeben werden kann. Doch nun scheint eine Lösung in Sicht.

Bröckelt immer mehr: Derzeit sind Teile des Otto-Schokoll-Höhenwegs gesperrt.
Foto: ml

„Der aktuelle Stand ist, dass in diesem Jahr die Planung einer Stahl-Stegvariante mit einem Verlauf, der sich an dem alten Weg orientiert, im Grünausschuss vorgestellt werden soll“, sagt Mike Schlink, Sprecher des Bezirksamts Altona. Später muss der Ausschuss noch zustimmen, dann irgendwann entscheidet die Bezirksversammlung. Zum Start der Arbeiten könnten daher noch keine Angaben gemacht werden. Zu den Kosten konnte man schon genauer werden: Sie sollen sich auf mindestens fünf Millionen Euro belaufen.

In dem gesperrten Teilbereich des Höhenweges kommt es aufgrund der statischen und geologischen Situation immer wieder zu Hangabrutschen, was die Absicherungsarbeiten erschwert. Als Alternative können Spaziergänger derzeit hier den Elbuferwanderweg direkt am Wasser entlang nutzen. Benannt ist der Höhenweg nach Otto Schokoll, der Mitte des vergangenen Jahrhunderts Abteilungsleiter des Altonaer Gartenbauamtes war.

Anke Frieling (CDU) brachte die Sanierung des Höhenweges wieder ins Gespräch.
Foto: Tobias Koch

Anke Frieling, stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende und deren Sprecherin für Stadtentwicklung und Wissenschaft, hatte die Wiederherstellung des Weges wieder ins Gespräch gebracht: „Der Otto-Schokoll-Höhenweg ist ein sehr beliebter Spazierweg mit herrlichen Ausblicken. Es ist sehr schade, dass er in seiner ursprünglichen Form nicht wiederhergestellt werden kann. Immerhin ist mit der nun geplanten Stahlkonstruktion eine zweitbeste Lösung gefunden worden.“

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