Beim Entfernen der Pflanze nicht die Handschuhe vergessen: Direkte Berührungen mit dem Riesenbärenklau können zu starken allergischen Reaktionen führen. Foto: pr

Bezirksamt bittet: Herkulesstaude und Springkraut entfernen

EIMSBÜTTEL. Seit einigen Jahrzehnten machen sich das Drüsige Springkraut und die Herkulesstaude, auch bekannt als Riesenbärenklau, in ganz Hamburg breit. Beide Pflanzen verbreiten sich rasant, verdrängen heimische Arten und gefährden den Lebensraum vieler Tiere. Das Bezirksamt Eimsbüttel bittet darum alle Hobbygärtner um Mithilfe und fordert sie auf, die grünen Schmarotzer von ihren privaten Grundstücken zu entfernen.

Nur mit Schutzkleidung und bei starker Bewölkung beseitigen

Doch dabei ist Vorsicht geboten. Der direkte Hautkontakt kann vor allem bei Sonnenlicht zu einer starken allergischen Reaktion der Haut und schweren Verbrennungen führen. Die Entfernung sollte nur mit entsprechender Schutzkleidung und bei starker Bewölkung durchgeführt werden.

Für beide Pflanzen gilt: Die abgemähten oder ausgestochenen Pflanzen ausschließlich über die Biotonne oder über die Restmülltonne entsorgen und nicht auf den heimischen Kompost werfen, da sich sonst die Samen weiter ausbreiten. EW

 

Das Indische oder Drüsige Springkraut ist verwandt mit unserem gelb blühenden Springkraut, Es erreicht eine Höhe von mehr als 2,5 Metern. 1839 wurde es nach England eingeführt und ist mittlerweile in fast ganz Europa verbreitet. Foto: pr

1 KOMMENTAR

  1. Aber ist es bei der Entsorgung über die Bio-Tonne nicht auch möglich, dass sich die zahlreichen Samen weiter verbreiten?!? Insofern wohl besser in den Restmüll damit.

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