In diesem Gebäude wurden zwei Tage lang sowohl Außen- als auch Innenaufnahmen für eine neue Folge des ARD-Reihe „Tatort” produziert. Foto: Andre Lenthe Fotografie

Andre Lenthe/EW, HAMBURG-SÜD. Hamburgs Süden als Filmkulisse: Am Vogelhüttendeich in Wilhelmsburg wurde für eine neue Folge der ARD-Reihe „Tatort“ gedreht. Auf dem Harburger Lotseplatz fanden Dreharbeiten für die NDR-Serie „Großstadtrevier“ statt. An einem Filmset musste sogar die „richtige Polizei“ anrücken.
In Wilhelmsburg hatte der Verein „GoMokry“ für zwei Tage seine Räume für die Dreharbeiten, unter anderem mit Kommissar Falke (Wotan Wilke Möhring) und seine Kollegin Lorenz (Franziska Weisz), vermietet. In der Tatort-Folge geht es um den Einsatz von Polizei-Spitzeln und um Polizeigewalt. In einer Szene sollte eine Hundertschaft der Polizei die Räume der „Linken Szene“ stürmen.
Als ein Pressefotograf Aufnahmen der Dreharbeiten machen wollte, versuchten zwei Crew-Mitglieder, ihn zu stören und stellten sich vor dessen Kamera. Der Fotograf rief die echte Polizei an. Erst nachdem sich ein Beamter des PK44 eingeschaltet hatte, konnte der Pressevertreter Fotos machen. Gegen die Mitarbeiter der Produktionsfirma wurde Anzeige wegen Nötigung erstattet.
Entspannter ging es auf den Lotseplatz in Harburg zu. Dort drehte das Team vom „Großstadtrevier“. Die Szene: Der fiktive Verein Verteiler e.V. organisiert eine Lebensmittelverteilung für Obdachlose. Der in seinem teuren Tesla-Sportwagen herbeigeeilte Vereinsboss gerät während der Polizeiarbeit durch den „Neuen im Großstadtrevier“ Nils Sanchez (Enrique Fiß) und „Harry“ Hariklia Möller (Maria Ketikidou) unter Verdacht. Viele Komparsen tummelten sich um das Filmset, auch viele Harburger guckten neugierig am Drehort vorbei.

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