Mit Spruchbändern wie "There is no Planet B" - "Es gibt keinen zweiten Planeten - blockierten die "Rebellen" den Verkehr. Nur vereinzelt wurde gehupt. Foto: PR

OSDORF. Sie wollen auf Missstände und Klimakrise aufmerksam machen und durch spektakuläre Aktionen gelingt ihnen das meist: Am vergangenen Sonnabend tauchten gegen 14 Uhr rund 70 Aktivisten der „Extinction Rebellion“ (etwa „Aufstand gegen das Aussterben“, Anm.d.Red.) vor dem Elbe Einkaufszentrum auf. Sechsmal blockierten sie für fünf Minuten die Osdorfer Landstraße. Dieses „Swarming“ sollte Passanten und Autofahrer aus ihrem Alltag reißen und auf die Klimakrise aufmerksam machen.
Um das schwierige Thema aufzulockern, hatten sie Musik dabei. Anders als viele anderen Demonstranten der jüngsten Zeit trugen die „Rebellen“ alerdings durchweg Masken und hielten Abstand. „Wir nehmen die Corona-Krise sehr ernst“, bemüht sich Aktivist Finn um Abgrenzung zu Coronaleugner-Demos. Mit der Polizei gab es deshalb bei der angemeldeten Aktion kein Problem. „Wie sind mit vielen Passanten ins Gespräch gekommen und einige haben sich uns sogar spontan angeschlossen.“

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