Die PreisträgerInnen v.l.n.r.: Iain Greis von Wohnen hoch 3, Kai Hünemörder von ZEWU, Team Zinnwerke (morgen.jetzt) (Collage Gisela Baudy)
Corona-bedingt fand am 19. März die Verleihung des 8. Harburger Nachhaltigkeitspreis online statt. Drei Bewerberinnen und Bewerber aus den Bereichen Zivilgesellschaftliches Engagement, Umwelthandwerk und Forschung freuten sich über den 5.000 Euro dotierten Preis . Förderer des Preises waren die Bezirksversammlung Harburg und die Sparda-Bank Hamburg. Organisator war das NachhaltigkeitsNetzwerk HARBURG21.
Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen und den Sparda-Bank-Filialleiter Norbert Koßyk folgte die Laudatio durch Robert Timmann, zweiter stellvertretender Vorsitzender der Bezirksversammlung. Moderator des Abends war Jürgen Marek, Mitglied der Lenkungsgruppe von HARBURG21. Dr. Chris Baudy, zertifizierter Bildungspartner für Nachhaltigkeit und Mitglied der AG Bildung21, präsentierte alle Projekte.
Iain Greis (1. Preis) (Screenshot L. Mickley)
Iain Greis (Screenshot L. Mickley)

Der erste Preis in Höhe von 2.500 Euro ging an das Projekt Wohnen hoch 3, vertreten durch Andreas Najock. „Alle Dimensionen der Nachhaltigkeit, also Ökologie, Ökonomie, Soziales und Partizipation sind vorbildlich vertreten und werden konsequent umgesetzt“, so die Jury. Es handle sich um ein innovatives, generationsübergreifendes und integratives Wohnprojekt mit hohem Modellcharakter für Harburg. Besonders hervorzuheben sei die enge Verbindung zwischen Natur und Wohnen Es zeige eindrücklich, wie ein Miteinander bei Schonung der natürlichen Ressourcen gelingen kann.

Dr. Kai Hünemörder (Screenshot L. Mickley)
Kai Hünemörder. Nicht im Bild: Haiko Hörnicke. (Screenshot L. Mickley)

Den zweiten Preis in Höhe von 1.500 Euro erhielt das Projekt IQ Projekt Mission Zukunft – Modul Umwelthandwerk des Zentrums für Energie-, Wasser- und Umwelttechnik der Handwerkskammer Hamburg. Die Jury hob das Innovative und die Kombination von Bildung, ökologische Themen, wirtschaftliche Aspekte und Integration hervor. In Zeiten des Fachkräftemangels entstehe eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. „Das Thema ist von hoher gesellschaftlicher Relevanz“, so das abschließende Urteil der Jury.

Martha Starke und Beate Kapfenberger (morgen.jetzt) (3. Preis, Screenshot L. Mickley)
Martha Starke und Beate Kapfenberger (morgen.jetzt) (3. Preis, Screenshot L. Mickley)

Der dritte Preis in Höhe von 1.000 Euro ging an das Projekt EcoCi der Technischen Universität Hamburg, Institut für Abwasserwirtschaft und Gewässerschutz, Gruppe Bioressourcenmanagement und Zinnwerke e.V. EcoCi steht für die Lokale Kreislaufwirtschaft und zeigt nach dem Urteil der Jury anschaulich, wie Bioabfälle ökologisch und energetisch weiterverwendet werden können.

Chris Baudy

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