Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Kay Gätgens (l.), Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, und Jan Zunke, Geschäftsführer Sprinkenhof GmbH, bei der Grundsteinlegung für das Eidelstedter Bürgerhaus. Foto: Nic Fey

Grundsteinlegung für das steeedt: Das bisherige Eidelstedter Bürgerhaus wird saniert und um einen Neubau ergänzt

Heinrich Sierke/René Dan, Eidelstedt

Sie stehen für die wichtigsten Angebote des „steeedt“ (v. l.): Michael Studt (Vorstand Bücherhallen Hamburg), Dörte Ayecke (Leiterin Elternschule Eidelstedt), Claudia Sydow (Abteilungsleiterin Einrichtungen des Jugendamtes Eimsbüttel), Holger Börgartz (Bürgerhaus-Geschäftsführer) und Wolfgang Wallach (Ehrenamtlicher des Heimatmuseums im Bürgerhaus). Foto: Nic Fey

In Eidelstedts Zentrum ist am Montag der Grundstein für das „steeedt“ gelegt worden: das künftige Haus für Kultur, Bildung und Begegnung. An der Alten Elbgaustraße wird das Bürgerhaus bis Sommer 2022 runderneuert und um einen Neubau ergänzt. Mit der Erweiterung wird zusätzlicher Platz geschaffen für eine neue Bücherhalle, einen neuen Veranstaltungssaal sowie ein Café. Auch die Elternschule zieht in neue Räume.

Bei der Grundsteinlegung ließ es sich Dorothee Stapelfeldt, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, nicht nehmen, gemeinsam mit Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Kay Gätgens und Sprinkenhof-Geschäftsführer Jan Zunke eine kupferne Zeitkapsel in den Grundstein einzumauern, unter anderem gefüllt mit einer Tageszeitung und einem Satz Münzen.

Die Sprinkenhof GmbH errichtet den Bau im Auftrag des Bezirksamts Eimsbüttel. Gesamtinvestition: 10,6 Millionen Euro. „Eidelstedt wird in Zukunft wachsen, deshalb ist es umso wichtiger, auch die soziale und kulturelle Infrastruktur zukunftsfest zu gestalten“, betonte Bezirksamtsleiter Kay Gätgens.

Bücherhalle, Elternschule, Kulturzentrum und Café

Das künftige Stadtteilkulturzentrum bündelt vielfältige Angebote: Einen professionellen Veranstaltungssaal für stadtteilbezogene Nutzungen, die Bücherhalle, die Elternschule, das Kulturzentrum sowie flexibel nutzbare Räumlichkeiten. Auch ein Café wird es in dem Gebäude geben.

Auf künftig drei Geschossen und auf rund 2.750 Quadratmetern bietet das „steeedt“ eine moderne, barrierefreie Ausstattung.

Richtfest unter Einhaltung der AHA-Regeln. Foto: Nic Fey

Darauf freut sich auch Michael Studt, Vorstand Bücherhallen Hamburg: „Der Nutzungsmix des Hauses bietet für die Bücherhallen die optimale Chance, mit den Bürgern des Stadtteils barrierefrei in Kontakt zu kommen und den vielfältigen Anforderungen zukünftiger Bibliotheksarbeit gerecht zu werden.“

Holger Börgartz, Geschäftsführer des Eidelstedter Bürgerhauses, spazierte am Montag durch das entkernte Gebäude und bekam eine konkrete Vorstellung des großzügigen Atriums – also Innenhofes –, das die Kultur- und Bildungsangebote verbindet, sowie vom Grundrisses. Börgartz: „Die Grundsteinlegung weckt die Vorfreude auf das neue Haus!“

Das „steeedt“ soll Mitte nächsten Jahres eröffnet werden.

 

Der Name „steeedt“

„steeedt“ bildet sich aus der Endsilbe des heimatgebenden Stadtteils Eidelstedt. „‚steeedt‘ ist norddeutsch und steht für Stadt“, erläutert Bürgerhaus-Geschäftsführer Holger Börgartz. Die langgezogene Aussprache sei stilprägend für die Region und ein Willkommensangebot an alle alten und neuen Eidelstedter, so die Verantwortlichen. Die drei „e“ stehen für die drei Hauptinstitutionen des Hauses: das Kulturzentrum, die Bücherhalle und die Elternschule Eidelstedt.

Der unkonventionelle Namen solle „die Neugier von neuen Zielgruppen wecken, die bisher nicht erreicht wurden“, hieß es im Rahmen der Grundsteinlegung von Verantwortlichen. Und: „Der Untertitel ,Haus für Kultur, Bildung und Begegnung‘ nennt die klare Ausrichtung, hinter der sich alle drei Institutionen vereinen“, betont Holger Börgartz.

 

 

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