Das „Netzwerk gegen Rechts Wilhelmsburg“ hat die Ausstellung über die Opfer des NSU nach Hamburg geholt. Foto: Birgit Mair

Sabine Langner, Wilhelmsburg. Die rechtsextreme Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) hat zwischen 2000 und 2006 in deutschen Großstädten neun Kleinunternehmer mit ausländischen Wurzeln und eine Polizistin ermordet. Ein Mord fand 2001 in einem Hamburger Obst- und Gemüseladen statt. Das Opfer: Süleyman Tasköprü. Ermittlungen in Richtung ausländerfeindlicher Hintergründe gab es kaum, die Behörden vermuteten die Täter im Umfeld der Opfer.
Die 2012 von Birgit Mair konzipierte Ausstellung „Die Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen“, die ausführlich über die Geschehnisse informiert, wird auf Einladung des „Netzwerk gegen Rechts Wilhelmsburg“ bis 4. April erstmals in Hamburg gezeigt: als Wanderausstellung auf vielen öffentlichen Plätzen in Wilhelmsburg und auf der Veddel. Los geht‘s am Sonntag, 21. März, um 14 Uhr im Bildungszentrum Tor zur Welt, Krieterstraße 2d. Zur Eröffnung ist auch die Ausstellungsmacherin Birgit Mair anwesend.

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